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Oberhavel Bäcker Plentz kann 2016 umziehen
Lokales Oberhavel Bäcker Plentz kann 2016 umziehen
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00:32 13.06.2015
Das Klubhaus in Kremmen. In der unteren Etage beim zweiten Fenster von links könnte der Eingang für die Bäckerei entstehen. Quelle: Robert Tiesler
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Kremmen

Im Klubhaus am Kremmener Marktplatz beginnen bald die Bauarbeiten. Am Dienstagabend sind im Bauausschuss die Pläne für das Erdgeschoss sowie Ideen für die Etagen darüber vorgestellt worden.

Im kommenden Jahr will Bäckermeister Plentz mit seiner schon bestehenden Filiale in das Klubhaus ziehen. Im Januar soll es so weit sein, falls es bis dahin keinen Bauverzug gibt. Das Ribbecker Architekturbüro Pha-Design hat die Pläne für das Erdgeschoss und die technische Erschließung für die Räume darüber erarbeitet.

Neu ist, dass ein weiterer Eingang gebaut, also in die Außenfassade eingegriffen wird. Mit der Denkmalbehörde sei das abgestimmt. Links vom jetzigen Eingang wird das heutige mittlere Fenster zum Ladeneingang umfunktioniert. Wer da durch läuft, steht dann vor der Theke des neuen Cafés.

Kritik gab es allerdings von mehreren Seiten, dass der Zugang zur Bäckerei vorerst nicht barrierefrei ist. Erst im nächsten Bauabschnitt soll es auch eine Rampe geben, die durch das Tor rechts neben dem Klubhaus von hinten an die Bäckerei heranführen soll. Gerhard Mittelstädt vom Kremmener Seniorenbeirat regte an, sein Gremium bei den Plänen mit einzubeziehen. Positiv kam bei den Zuhörern an, dass es in Zukunft an dieser Stelle öffentliche Toiletten geben wird.

Wenn die untere Etage des Klubhauses erst mal belegt ist und Leben reinkommt, dann sei für die Zukunft alles möglich. Darüber sind sich alle Beteiligten einig. „Dann haben wir die Chance, die Diskussion darüber fortzusetzen“, so Bauamtsleiter Bert Lehmann.

Zur Geschichte des Hauses

Das Klubhaus in Kremmen , Am Markt 14, stand nun fast zwei Jahrzehnte lang leer.

1850 wurde es an der Stelle des 1607 gebauten Gasthofes errichtet, damals noch ein zweigeschossiges Haus mit Saalanbau. Nach einem Brand um 1900 ist es auf drei Etagen erhöht worden. Nach 1945 diente das Hotel als Flüchtlingsunterkunft und Polizeikaserne. Bis zum Jahr 1971 war dort in mehreren Räumen die Schule beheimatet.

Bis heute reden die Kremmener über die großen Feten, die einst im Saal stattgefunden haben.

Um in die oberen Räume zu gelangen, ist ein Fahrstuhl geplant, der jedoch nicht im Haus steht, sondern hinten an die Fassade herangebaut wird. Völlig neu ist die Idee von Architektin Sonja Hermann, den großen Saal umzugestalten. Vom neuen Fahrstuhl aus, könnten die Gäste von hinten in den Saal gelangen. Die heutige Bühne wäre dann das Foyer.

Ganz oben seien Büros denkbar – oder Wohnungen. Allerdings bleibe die obere Etage auch auf lange Sicht nicht barrierefrei, der Fahrstuhl reicht nicht bis dorthin. Die Idee, in einem Neubau hinter dem Klubhaus altersgerechten Wohnen möglich zu machen oder eine Mischform zu finden, ist ebenfalls noch nicht vom Tisch.

Von Robert Tiesler

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