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Lokales Oranienburg komprimiert
Lokales Oranienburg komprimiert
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17:14 01.11.2017
Uwe Tabatt hat Oranienburg komprimiert auf Leinwand gebracht. Das Original wird zur Finissage im Orange-Saal versteigert. Quelle: Juliane Weser
Oranienburg

Noch bis 5. November ist Uwe Tabatts Ausstellung „Ein-Aus-Weitblick“ im Kreismuseum im Schloss zu sehen. Erstmals stellt mit Uwe Tabatt ein Maler seine Werke im Schloss aus. „Ich bin froh, dass sich das Museum dafür geöffnet hat, mir als Künstler die Möglichkeit zu geben, sich zu präsentieren“, erklärt der Glienicker. Mit einer feierlichen Finissage endet die Ausstellung am Sonntag. Höhepunkt wird eine Versteigerung seines Werkes „Oranienburger Spiegel“ um 15.30 Uhr sein. Das Original hat Tabatt eigens für die MAZ angefertigt, um es für einen guten Zweck zu versteigern. Der Erlös kommt dem Kinderhaus Malz, eine Einrichtung des Märkischen Sozialvereins, zugute: „Ich hoffe, dass eine große Beteiligung an der Auktion zustande kommt.“ Diese findet im Orange-Saal des Schlosses statt. Die Finissage wird durch den stellvertretenden Landrat Egmont Hamelow eröffnet. Als Auktionator schwingt Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke den Hammer.

Als Uwe Tabatt vor wenigen Wochen überlegte, wie das Bild aussehen soll, begann er zunächst mit einer Zeichnung. Er trug zusammen, was und wen man alles mit Oranienburg in Verbindung bringt. Das einstige Kurfürstenpaar, die Schiffe der Kurbrandenburgischen Flotte, die Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg, die Waisenkinder, das Schloss, das Runge-Gymnasium, der Alte Speicher, der Bahnhof und Nicolai-Kirche, sowie die vielen Vereine aus Musik und Sport, die Oranienburg ein Gesicht geben – das alles brachte Tabatt zuerst zu Papier und dann mit Acrylfarben auf Leinwand. Entstanden ist ein einzigartiger Spiegel der Stadt, der das einstige Kurfürstenpaar mit dem Brandenburger Adler vereint. Dabei ist der Glienicker seinem Stil treu geblieben. Er liebt es, seine Werke mit Zeitungsüberschriften zu vollenden. „Ich lese jeden Tag Zeitung. Ich muss wissen, was die Region bewegt“, so Tabatt. Der 51-Jährige hält damit Stimmungen, Pläne, Ideen und Probleme der Region in seinen Arbeiten fest. Dabei experimentiert der Künstler mit Materialien. Ob Holz, Autoreifen, Bauschaum, Leinwand, Mauerreste oder Metall – alles wird zum Kunstwerk.

Für die Versteigerung hofft der Glienicker auf rege Beteiligung. Und für alle die, die am Sonntagnachmittag nicht vor Ort sein können, gibt es die Möglichkeit, dennoch mitzubieten: „Ich wünsche mir, dass für das Kinderhaus eine große Summe zusammenkommt, deshalb können Interessenten vorab per Mail ein Angebot abgeben.“ Wer das Bild nicht für sich kaufen möchte, könnte es auch verschenken. Oder per Mail eben sein Gebot schon jetzt und bis zum Sonnabend, 4. November, unter info@uwetabatt.de abgeben.

Von Juliane Weser

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