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1,5 Millionen Euro für die Stadtentwicklung

Kyritz 1,5 Millionen Euro für die Stadtentwicklung

Brandenburgs Bauministerin Kathrin Schneider (SPD) besuchte am Dienstag Kyritz und überbrachte dabei Fördermittelbescheide über gut 1,5 Millionen Euro. Das Geld stammt aus verschiedenen Programmen und soll unter anderem für Sanierungsvorhaben und soziale Bemühungen eingesetzt werden.

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Am Kyritzer Bahnhof informierte sich Bauministerin Kathrin Schneider (r.) über die Pläne für einen neuen Fußgängerübergang.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Die Stadt Kyritz erhält gut 1,5 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln. Brandenburgs Bauministerin Kathrin Schneider (SPD) überbrachte am Dienstag die Fördermittelbescheide.

923 000 Euro stammen aus dem Programm „Stadtumbau Ost“, 350 000 Euro aus dem Programm „Kleine Städte und überörtliche Zusammenarbeit“ (KLS). Erstmals ist die Stadt zudem am Programm „Soziale Stadt“ beteiligt – mit 300 000 Euro.

Gedacht ist das Geld für eine ganze Reihe von Vorhaben.

So soll beispielsweise die Sanierung der Kleinsthäuser in der Weberstraße fortgesetzt werden. Weitere Vorhaben betreffen die Kindertagesstätten in der Straße der Jugend und der Werner Straße. In letzterer Einrichtung geht es vor allem um die Modernisierung und Umgestaltung des Küchentraktes. Weitere Pläne betreffen den Bürgerpark in der Perleberger Straße, wo perspektivisch ein Bahnhaltepunkt entstehen soll, und den Kyritzer Bahnhof, den man um einen Bahnübergang für Fußgänger ergänzen will. Hinzu kommen Projekte in den Nachbarkommunen (Programm KLS) wie der Neustädter Bahnhof.

In der Kita „Kunterbunt“ ging es um die weitere Modernisierung

In der Kita „Kunterbunt“ ging es um die weitere Modernisierung.

Quelle: Alexander Beckmann

Das über das Programm „Soziale Stadt“ ausgereichte Geld ist für Kyritz eine Premiere. „Mit den anderen Programmen haben wir viel ,Hardware’ geschaffen“, erklärte Bürgermeisterin Nora Görke. „Aber das Miteinander ist eben etwas, das man mit ,Soziale Stadt’ gut unterstützen kann.“ Im Mittelpunkt stehe dabei das Wohngebiet Kyritz West, in dem immerhin fast ein Drittel der Kyritzer lebt. „Die Leute da müssen sich einbezogen fühlen“, sagte Nora Görke. Die neuen Fördermittel würden dementsprechend vorrangig für Senioren, Jugend und Integrationsfragen eingesetzt. Bestehende Initiativen wie das Quartiersmanagement sollen fortgeschrieben und erweitert werden.

Rundgang durch Kyritz

Bei einem Stadtrundgang informierte sich Kathrin Schneider am Dienstag über die Kyritzer Vorhaben. Zu den Stationen gehörte die Kaufhalle Mitte, deren Zukunft nach wie vor unklar ist. Die Ministerin maß vor allem der Aufwertung der Innenstadt große Bedeutung bei. „Wir haben landesweit das Problem, dass die Innenstädte, wenn sie mal hergerichtet sind, kaum noch freien Wohnraum haben.“ Die Förderung solle die Kommunen ertüchtigen, auch auf diesem Feld aktiv zu werden.

Und noch einen Anlass sah Kathrin Schneider für ihren Besuch: „Ich möchte mich auch mal bei Ihnen bedanken“, wandte sie sich an die Vertreter der Stadt. „Ohne Sie könnte das Land sicherlich auch nichts bewirken.“ Seit 1991 hat ­Kyritz rund 36,6 Millionen Euro Fördermittel für die Stadtentwicklung erhalten.

Von Alexander Beckmann

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