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1-Millionen-Euro-Kreisel bleibt rundes Dauerthema

Neuruppin 1-Millionen-Euro-Kreisel bleibt rundes Dauerthema

Der geplante Umbau eines Kreisverkehrs in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) bleibt ein Dauerthema. Für mehr als eine Million Euro soll der Kreisel umgebaut werden. Mittlerweile beschäftigt sich auch die Landespolitik mit dem Thema. Nach einem Ortstermin sind die wichtigsten Fragen weiter ungeklärt.

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Ein rundes Dauerthema – der mögliche Umbau des Kreisverkehrs.

Quelle: Geisler

Neuruppin. Wird der Kreisel an der Neustädter Straße in Neuruppin nun 2016 ausgebaut oder passiert das vielleicht erst in zwei oder drei Jahren? Bleibt es bei den 70 Metern Durchmesser oder wird der Kreisverkehr auf 40 Metern verkleinert, wie es das Land plant? Auch nach dem Vor-Ort-Termin mit Mitgliedern des Petitionsausschusses des Landtages am Dienstagabend ist alles offen.

Henryk Wichmann (M) und Staatssekretärin Ines Jesse (2 v l) diskutierten mit Bürgern über den geplanten Umbau des Kreisels

Henryk Wichmann (M.) und Staatssekretärin Ines Jesse (2. v. l.) diskutierten mit Bürgern über den geplanten Umbau des Kreisels.

Quelle: Grunow

Anderthalb Stunden hatten sich Henryk Wichmann (CDU) und Andreas Galau (AfD) Zeit genommen, um sich die Argumente der Gegner eines kleineren Kreisels anzuhören und die der Befürworter des Umbaus. Auch Albrecht Klein, der Vorstandschef des Landestraßenbetriebs, und Infrastruktur-Staatssekretärin Ines Jesse waren nach Neuruppin gekommen. Doch auch sie konnten die Skeptiker nicht überzeugen.

Der Petitionsausschuss will noch einmal in Ruhe beraten

Wichmann sah das Projekt des Landes schon vor dem Termin skeptisch. Er kann nach wie vor nicht verstehen, warum der Kreisel überhaupt erneuert werden soll: „Schwere Schäden kann ich nicht erkennen.“ Auch der Landesstraßenbetrieb und die Staatssekretärin konnten ihn nicht von der Notwendigkeit überzeugen.

Eine Entscheidung für oder gegen den Bau ist am Dienstag nicht gefallen. Der Petitionsausschuss wird das Thema noch einmal mit allen zehn Mitgliedern beraten. Wichmann machte aus seinen Zweifeln am Projekt auch am Ende der Debatte keinen Hehl: „Ich fahre nicht mit einem Gefühl nach Hause, mit dem ich gut schlafen kann.“ Der Streit um den Kreisel wird wohl weitergehen – auch im Land.

Von Reyk Grunow

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