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Ostprignitz-Ruppin 100 Gäste wärmen sich am Osterfeuer
Lokales Ostprignitz-Ruppin 100 Gäste wärmen sich am Osterfeuer
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00:17 28.03.2016
Nahe der lodernden Flammen ließen Gäste aus Heiligengrabe und Umgebung den Gründonnerstag ausklingen. Quelle: Christian Bark
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Heiligengrabe

Wer am Donnerstagabend aus Richtung Wittstock nach Heiligengrabe gefahren kam, sah das große Osterfeuer schon von weitem. Wer allerdings wissen wollte, was für eine ausgelassene Stimmung rund um die Flammen auf dem Sportplatz der Gemeinde herrschte, musste sich schon ins Getümmel stürzen.

„Mit etwa 100 Gästen rechnen wir an diesem Abend“, sagte Peter Grebbin von der Freiwilligen Feuerwehr Heiligengrabe. Diese hatte die Veranstaltung wieder gemeinsam mit dem Fußballklub FSV Heiligengrabe auf die Beine gestellt. „Da kommen die Leute mal wieder zusammen und können ausgiebig quatschen“, beschrieb Grebbin einen Grund, weshalb regelmäßig so viele Menschen zum Osterfeuer auf dem Sportplatz gehen.

Viele Wittstocker feiern mit

Und die sind längst nicht alle aus Heiligengrabe. „Ich habe auch schon viele Wittstocker gesehen“, berichtete der Feuerwehrmann. Viele hätten ihre Fahrzeuge auf dem nahegelegenen Parkplatz eines Restpostenmarktes oder auf den Grundstücken gegenüber dem Sportplatz abgestellt. Tatsächlich standen die Autos dort bis auf die Wiese verteilt.

Zum Tanzen oder Sitzen gab es ein Partyzelt, worin unter anderem auch Getränke ausgeschenkt wurden. Daneben hantierten die Jungs vom FSV mit der Grillzange. „Die Leute haben Hunger“, wusste Vereinsmitglied Tobias Gutschmidt. Er und seine Sportlerfreunde wollten an dem Abend dafür sorgen, dass die Heiligengraber und ihre Gäste den Gründonnerstag entspannt und wohl beköstigt am Feuer ausklingen lassen konnten.

In sicherem Abstand aber immer in Sichtweite stand das Löschfahrzeug der Feuerwehr. „Die Veranstaltung ist zwar überschaubar, aber die Sicherheitsregeln müssen eingehalten werden“, erklärte Peter Grebbin. Für ihn sei es übrigens sein erstes Mal gewesen, als Feuerwehrmann das Osterfeuer zu überwachen. „Sonst habe ich als FSV-Mitglied immer mitgeholfen“, erinnerte er sich.

Eine lange Nacht für den Feuerwehrmann

Und als Feuerwehrmann konnte das ein sehr langer Abend werden, denn selbst nach Erlöschen der Flammen, müsse die Glut weiter im Auge behalten werden. „Dann sorgen wir abwechselnd für eine Brandwache“, sagte Grebbin. Dabei würden ihm, als einzigen uniformierten Feuerwehrmann, seine Kameraden helfen, die in Zivil überall auf dem Platz verteilt an der Veranstaltung teilnahmen. „Am Schluss wird dann Sand über die Feuerstelle gekippt“, erklärte der Feuerwehrmann.

Weitere Osterfeuer in der Region sind am Samstagabend in Dranse, Gadow, Sewekow, Wernikow, Freyenstein, Blandikow, Königsberg, Maulbeerwalde und Dahlhausen zu erleben. In Glienicke werden am Samstag schon ab 11 Uhr die Flammen lodern.

Von Christian Bark

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