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Ostprignitz-Ruppin Verein holt die Kümmerer an einen Tisch
Lokales Ostprignitz-Ruppin Verein holt die Kümmerer an einen Tisch
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00:33 14.03.2018
Jochen Purps (l.) wertete das Pilgerjahr 2017 aus und sagte unter anderem, dass mehr Frauen als Männer unterwegs waren. Quelle: Sandra Bels
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Wusterhausen

Sie war der Star des Tages, obwohl sie noch gar nicht da ist: die Glocke der Kirche von Bad Wilsnack. Ihr Transport war Thema beim elften Netzwerktreffen zum Pilgerweg Berlin-Wilsnack, das vom Förderverein Wunderblutkirche organisiert wird.

Es fand am Samstag in Wusterhausen statt. Der Vorsitzende des Fördervereins Jochen Purps sagte, dass die Feinplanung für den Glockentransport begonnen hat. Unterwegs nach Wilsnack ist eine Replik der tonnenschweren Bronzeglocke, die nie ein Pilger gehört hatte. Auch die neue Glocke wird nicht klingen, aber sie ist eine beredte Zeugin der Geschichte und wiegt 50 Kilogramm.

Am 9. Mai kommt sie auf dem Weg nach Bad Wilsnack von Barsikow in Wusterhausen an. Tags darauf geht es auf dem Pilgerweg weiter nach Berlitt. „Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie wir sie über den See von Wusterhausen nach Kyritz bekommen“, sagte Purps beim Treffen. Ideen wurden gesammelt, Absprachen getroffen.

Tourismusverband Prignitz war dabei

Natürlich war die Glocke nicht das einzige Thema des Treffens, zu dem „die Kümmerer am Pilgerweg“, wie Jochen Purps die Teilnehmer nannte, eingeladen waren. Dazu gehörten unter anderem der Tourismusverband Prignitz, die Orte Barsikow und Berlitt, das Wegemuseum, aber auch diejenigen die privat Quartiere für Pilger anbieten.

Der Verein holt sie einmal im Jahr zusammen, um Rückschau zu halten und Vorhaben zu besprechen. Die Beschilderung sei dabei immer wieder ein Thema, so Purps. Aus Berlitt kam zum Beispiel der Wunsch nach Holztafeln wie in Spanien. Es gab aber auch Hinweise zu Stellen auf dem Pilgerweg, die schlecht oder gar nicht passierbar sind, weil sie unter Wasser stehen.

Die Wusterhau­sener Museumsleiterin Katharina Zimmermann trägt alle Hinweise und Ideen zusammen und leitet sie an den Verein weiter. Sie begrüßt es, dass es so viele Initiativen entlang des Pilgerweges gibt. Im Programm des Wegemuseums für 2018 will sie starke Bezüge zum Pilgerweg herstellen.

Von Sandra Bels

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