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119 Altanschließer unterschreiben Resolution

Gegen Beiträge in Fehrbellin 119 Altanschließer unterschreiben Resolution

Altanschließerbeiträge haben viele Menschen in Verzweiflung getrieben, sagt Gabriele Gröer vom Eigentümerverein. Deswegen sei es wichtig, Beitragsbescheide zurückzunehmen. Diese Forderung stellt sie indes nicht allein: 119 Betroffene haben kürzlich in Wustrau eine entsprechende Resolution unterschrieben, die jetzt dem Fehrbelliner Zweckverband übergeben wird.

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Zweckverbandsgeschäftsführer Ralph Bormann bei der Diskussion über Altanschließern in Wustrau.

Quelle: Andreas Vogel

Wustrau. 119 Menschen von insgesamt 120 Anwesenden haben in Wustrau für die Resolution gegen die Altanschließerbeiträge und für eine gerechte Verteilung von Wasser- und Abwasserkosten gestimmt. Das Papier stammt vom Eigentümerverein Haus & Grund Ostprignitz-Ruppin, der kürzlich zu einem Diskussionsabend mit dem Zweckverband Wasser/Abwasser von Fehrbellin-Temnitz geladen hatte (die MAZ berichtete).

Im Ortsbeirat Wustrau-Altfriesack übergab Gabriele Gröer vom Verein diese Resolution dem Ortsvorsteher Ingo Lamprecht. Ihre eindringliche Bitte: Er möge als Mitglied der Verbandsversammlung das Schreiben bei den anstehenden Beratungen zur Alt­anschließerproblematik dem Gremium vorlegen. Ingo Lamprecht versprach, die Willensbekundung der Betroffenen zu überreichen. Er machte aber darauf aufmerksam, dass die Vertreter von Fehrbellin in dem Gremium nur eine von sieben Stimmen haben. Zudem plädierte er dafür, ein weiteres Gerichtsurteil zu Altanschließern abzuwarten, das demnächst ansteht, um später nicht erneut über die Beiträge debattieren zu müssen.

Erst im Dezember hat das Bundesverfassungsgericht die Erhebung von Altanschließerbeiträgen für verfassungswidrig erklärt. Einige Verbände der Mark haben bereits reagiert und eine Rückzahlung beschlossen. Nicht so der Fehrbelliner Zweckverband. In der Resolution fordern die Betroffenen nun nicht nur das Kassieren der alten Beiträge, sondern auch den Umstieg vom jetzigen Modell der Erhebung von Alt- und Neuanschließerbeiträgen auf ein Gebührenmodell, bei dem alle Grundstücke ausschließlich nach ihrem tatsächlichen Verbrauch belastet werden.

Von Celina Aniol

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