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12.000 Besucher bei der Hengstparade

Neustadt 12.000 Besucher bei der Hengstparade

Am Wochenende gingen die diesjährigen Hengstparaden zu Ende. Die Neustädter Gestüte als Veranstalter zogen nun eine positive Bilanz, denn trotz schlechten Wetters am ersten Veranstaltungstag stimmten die Besucherzahlen. Zudem geht man beim Programm auch neue Wege, ohne jedoch die beliebten Klassiker zu vernachlässigen.

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Die rasanten Fahrten der Altrömischen Quadrigen bildeten bei allen drei Veranstaltungen der Hengstparade stets den krönenden Abschluss.

Quelle: André Reichel

Neustadt. Mit der dritten und zugleich auch letzten Veranstaltung gingen am Sonnabend die diesjährigen Hengstparaden zu Ende. Bei den Neustädter Gestüten als Veranstalter dieser seit Jahrzehnten durchgeführten und erfolgreichen Großveranstaltung zog man in dieser Woche erneut eine durchweg positive Bilanz. „Trotz schlechten Wetters am ersten Veranstaltungstag kamen insgesamt über 12.000 Besucher. Damit können wir wirklich zufrieden sein“, sagte der Sprecher der Neustädter Gestüte, Jörg Menge. Nach seinen Angaben waren an allen drei Veranstaltungen fast alle Sitzplätze vergeben gewesen. „Luft nach oben haben wir höchstens noch bei den Stehplätzen“, meint Jörg Menge.

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Dressurquadrille, Altrömische Quadrigen und die besten Nachwuchspferde: 12.000 begeisterte Besucher erfreuten sich bei den diesjährigen drei Hengstparaden in Neustadt (Dosse) an einem bunten und abwechslungsreichen Programm.

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Ein nicht unerheblicher Teil der Tribünenplätze wurde bereits im Herbst vergangenen Jahres vorbestellt. Kurzentschlossene hatten aber trotzdem eine Chance, vor Ort eine Karte für einen Sitzplatz zu ergattern. „Der Trend geht jedenfalls in die Richtung, dass immer mehr Leute ihre Karten online buchen“, berichtet Jörg Menge weiter. Aus Erfahrung weiß er, dass spätestens ab Oktober schon für die Hengstparade 2018 die ersten Kartenvorbestellungen in Neustadt eingehen werden.

Neue Wege beim Programm

Darauf, dass die Hengstparade jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Besucher aus nah und fern anzieht, ist man in Neustadt zwar stolz, doch sich auf diesen Lorbeeren ausruhen, kommt den Organisatoren nicht in den Sinn. „Die Werbetrommel müssen wir trotzdem kräftig schlagen“, so Menge. Hierbei verlässt man sich längst nicht allein auf das gute alte Plakat, sondern man geht inzwischen auch moderne Wege, beispielsweise auf Facebook, um möglichst viele Interessenten zu erreichen. Neue Wege gehe man laut Jörg Menge seit einigen Jahren auch beim Programm, dies jedoch ohne die bei den Gästen beliebten Klassiker wie die Ungarische Post oder die Altrömischen Quadrigen zu vernachlässigen.

Eine Stuntshow feierte Premiere

Erstmals war in Neustadt in diesem Jahr die Stuntshow „Tra-Volta“ zu sehen – die, ebenso wie die Kunstreitergruppe „Ompah“, das Publikum begeisterte. „Die neuen Angebote sollen in verstärktem Maße junge Familien ansprechen, die Picknickstimmung und Ausflugsatmosphäre mitbringen, das finden wir toll“, so Jörg Menge.

Für Kinder gab es am Rande des Geschehens noch mehr Angebote, wie Hüpfburgen, Mal- und Bastelstände. Auch ein Eiswagen und Stände mit Süßigkeiten fehlten nicht.

Von André Reichel

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