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1200 Gäste beim Fohlenfrühling

Neustadt 1200 Gäste beim Fohlenfrühling

Das Programm des Neustädter Fohlenfrühlings weiß Besucher aus nah und fern zu begeistern. Zu dem großen Frühlings- und Familienfest im Hof des Hauptgestütes kamen am Sonnabend über 1200 Gäste.

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Elisa Bergmann aus Demerthin taufte zusammen mit Stutenmeister Ronny Voigt das Fohlen auf den Namen „Goldmarie“.

Quelle: Ronny Leßmann

Neustadt. Super Atmosphäre, jede Menge Aktionen und viele Besucher: Es passte einfach alles beim Fohlenfrühling im Neustädter Hauptgestüt. Über 1200 Menschen kamen aus ganz Brandenburg und Berlin, um das vielfältige Angebot zu genießen. Das trübe Wetter schreckte offenbar nur wenige ab. „Mit so vielen Besuchern hatten wir heute wirklich nicht gerechnet“, ­gestand Jörg Menge vom Landgestüt.

Es herrschte Volksfeststimmung. Interessiert verfolgten die Gäste die Vorführungen der großen und kleinen Pferdesportler. Es gab ein buntes Programm für Familien, Reitbegeisterte und Sportler.

35 Fohlen des Gestüts im Alter von fünf Tagen bis drei Monaten

Mit dem Steckenpferdrennen oder den Clowns „Tacki und Noisly“ kam der Spaß dabei nicht zu kurz. Aber der eigentliche Besuchermagnet waren an diesem Tag natürlich die 35 Fohlen des Gestüts im Alter von fünf Tagen bis drei Monaten. Wer wollte, konnte an diesem Tag hautnah Kontakt mit ihnen aufnehmen.

„Mich um die Fohlen zu kümmern, ist für mich etwas ganz Besonderes“, sagt Stutenmeister Ronny Voigt. „Ihre Entwicklung begleiten zu dürfen und die Veränderung in ihrem Leben zu sehen, ist einfach wunderbar.“

Neben der Ostsee-Quadrille, die wieder mit dabei war und ihre stattlichen Friesenpferde präsentierte, steuerten auch die Schüler aus dem Neustädter „Reiten in der Schule“ einen Programmpunkt bei. Auf ihren Pferden verblüfften sie das Publikum mit der Exaktheit der Figuren, mit akkuraten Schrittfolgen und Schrittwechseln.

Natürlich war in Neustadt auch Gelegenheit zum Reiten

Natürlich war in Neustadt auch Gelegenheit zum Reiten.

Quelle: Ronny Leßmann

Auch die Neustädter „Voltis“ waren wieder mit dabei und begeisterten die Massen mit ihrer frei zusammengestellten Kür – die jüngeren auf dem Holzpferd und die fortgeschrittenen auf einem echten Pferd. Trainerin Sabrina Marsch zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Sprösslinge. Erst im letzten Jahr hatten sich die jungen Sportler von ihrem geliebten Pferd „Quartier“ verabschieden müssen. Lange Zeit war ungewiss, wie es weitergehen würde. „Jetzt haben wir ein neues Pferd“, berichtet die Trainerin. „Das muss nur noch vertraglich gesichert werden.“

Beim nächsten Programmpunkt, der Fohlentaufe, durfte Elisa Bergmann aus Demerthin zusammen mit Stutenmeister Ronny Voigt ein erst fünf Tage altes Fohlen auf den Namen „Goldmarie“ taufen. Die Auszubildenden des Brandenburgisches Haupt- und Landgestüts präsentierten eine Springvorführung.

Hengstparaden vom 9. bis 23.  September

Der Fohlenfrühling war für das Brandenburgische Haupt- und Landgestüt der Einstieg in die Veranstaltungssaison 2017. „Im Juni findet die deutsche Meisterschaft im Distanzreiten statt und dann bereiten wir uns jetzt schon auf die großen Hengstparaden vom 9. bis 23.  September vor“, kündigt Veranstaltungsleiter Jörg Menge unter anderem an.

Auch eine große Kino-Premiere steht in diesem Jahr noch ins Haus. Ab Anfang Juni flimmert das Neustädter Hauptgestüt im Spielfilm „Hanni und Nanni“ über die große Leinwand. Das Gestüt diente als Kulisse bei den Dreharbeiten. „Die Filmleute waren erst vor kurzem wieder da. Sie wollen auch den zweiten Teil bei uns drehen“, berichtet Jörg Menge.

Von Ronny Leßmann

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