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Ostprignitz-Ruppin 126 Polizisten ringen um Ju-Jutsu-Titel
Lokales Ostprignitz-Ruppin 126 Polizisten ringen um Ju-Jutsu-Titel
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00:19 16.11.2017
Ju-Jutsu-Bewegungen gehören zur Ausbildung eines jeden Polizisten in Deutschland. Quelle: Privat
Lindow

Nicht jeder Polizist ist ein Ju-Jutsu-Kenner oder gar -Liebhaber. Aber so gut wie jeder Polizeibeamte in Deutschland hat schon öfter nach den Regeln dieser Sportart trainiert. Denn jedes Einsatztraining basiert seit Jahrzehnten auf der waffenlosen Selbstverteidigungsart. Nicht jeder Polizist wird dabei zum Meister – alle zwei Jahre werden aber bei der Deutschen Polizeimeisterschaft im Ju-Jutsu die bundesweit Besten gekürt. In diesem Jahr passiert das in der zwölften Auflage in Lindow, und damit erstmals in Brandenburg.

Insgesamt 126 Polizisten, darunter auch hochkarätige Sportler, die bei Weltmeisterschaften mitmachen, nehmen an den Wettkämpfen teil, die dort am 5. und 6. Dezember im Sport- und Bildungszentrum ausgetragen werden. Da auch noch Betreuer dabei sind, ist damit das 244-Betten-Haus ausgebucht, berichtet Geschäftsführer Hans-Jürgen Noack. Veranstalter der Meisterschaft ist das Deutsche Polizeisportkuratorium, das die Organisation aber jedes Mal an ein anderes Bundesland oder an die Bundespolizei abgibt. Genau diese ist auch für die Ausrichtung des aktuellen Wettkampfes zuständig. Da ihr Hauptsitz Potsdam ist, hat sie nach einem Standort in der Umgebung mit kurzen Transferzeiten gesucht. Lindow war der einzige Bewerber, der alle Voraussetzungen erfüllte, so der Organisationsleiter vom Büro des Bundespolizeipräsidiums, der aus Sicherheitsgründen seinen Namen nicht nennt. „Und mit Lindow sind wir sehr glücklich.“ Nicht nur, weil dort die Unterkünfte und die Sporthalle an einem Ort sind, sondern auch, weil das Team so viel Erfahrung mit solchen Wettkämpfen hat. „Wenn wir ein Anliegen haben, verstehen sie sofort, was wir meinen.“ Tatsächlich gibt es etwa sechs Mal im Jahr Veranstaltungen dieses Formats in Lindow, so Noack, dem in Brandenburg nur ein Ort mit ähnlichen Bedingungen einfällt. Überlebenswichtig seien solche Groß-Events für sein Haus zwar nicht. Noack freut sich dennoch darüber: Denn sie bescheren dem Haus und der Region im besten Fall Nachfolgegäste. Die Wettkämpfe finden am 5. Dezember von 10.45 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr sowie am 6. Dezember von 9.30 Uhr bis 11.30 sowie von 14 bis 16 Uhr statt. Zuschauer sind gern gesehen. ca

Von Celina Aniol

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