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Ostprignitz-Ruppin 14 Unternehmen bei Langer Nacht der Wirtschaft
Lokales Ostprignitz-Ruppin 14 Unternehmen bei Langer Nacht der Wirtschaft
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00:17 31.07.2016
Neu in Treskow: Heinz Scherer (r.) stellte am Donnerstag seinen Betrieb Stahl- und Brückenbau Lindow vor. Quelle: Frauke Herweg
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Neuruppin

Bei der inzwischen sechsten Langen Nacht der Wirtschaft am 24. September werden sich 14 Unternehmen aus den Gewerbegebieten Treskow und Temnitzpark präsentieren. Erstmals öffnen sich auch bei den Betrieben Automationssysteme Leske (ASL) und Stahl- und Brückenbau Lindow (SBL) sowie der Feuerwache Süd-West die Türen. Anders als in früheren Jahren beteiligt sich allerdings kein Fehrbelliner Unternehmen an der Langen Nacht.

An Gewerbegebieten fahre man normalerweise vorbei, sagte Uta Bartsch, die die Veranstaltung gemeinsam mit Cornelia Lambriev-Soost organisiert. Die Lange Nacht wolle deshalb zeigen, dass von dort Produkte „in die ganze Welt verkauft“ werden. Mehr Wissen, so hoffen die Veranstalterinnen, befördert nicht zuletzt auch die Identifikation mit der Region. „Es geht auch um ein Stück Heimatverständnis“, sagt Bartsch.

Firmen haben ein großes Interesse mitzumachen

Inzwischen wird die Idee der Langen Nacht auch anderswo kopiert. Im Freiraum Ruppiner Land laufe es jedoch „am besten“, sagte Neuruppins Vizebürgermeister Arne Krohn. Mit 14 Unternehmen beteiligen sich vergleichsweise viele Firmen an dem Schaufenster der regionalen Wirtschaft.

Nach Einschätzung Krohns zeichnet sich die Wirtschaft der Region auch durch eine hohe Diversität aus. „Das macht uns wesentlich krisenunanfälliger als Monostrukturen.“

Viele der Unternehmen, die sich an der Langen Nacht beteiligen, präsentieren in diesem Jahr Innovationen. So hatte Rotasin Kunststofftechnik (Temnitzpark) zuletzt in ein neues Auslieferungs- und Werkzeuglager und in den Maschinenpark investiert. Die Technischen Industriekunststoffe (ebenfalls Temnitzpark) vergrößerte sich ebenfalls – durch eine neue Halle verdoppelte sich die Produktionsfläche. Neuerungen auch bei der Turbopost in Treskow: Das Unternehmen errichtete eine neue Sortieranlage für 24 000 Briefe in der Stunde.

Neulinge sind auch dabei

Zu den Neulingen bei der Langen Nacht zählt Stahl- und Brückenbau Lindow (SBL). Erst im Dezember vergangenen Jahres war das Unternehmen ins Treskower Gewerbegebiet gezogen. Den alten Namenszusatz „Lindow“ behielt der 23-Mitarbeiter-Betrieb jedoch bei. In Lindow sei die Firma „von den Produktionsmöglichkeiten her beschränkt“ gewesen, sagte Geschäftsführer Heinz Scherer. Inzwischen produziert SBL auf einer viel größeren Fläche Stahlkonstruktionen und Brücken. SBL-Mitarbeiter bauten etwa die Stahlkonstruktion für den S-Bahnhof Bergfelde und waren an dem an dem neu gestalteten Eingang des Seehotels Fontane beteiligt.

Wie immer werden zur Langen Nacht auch verschiedene Schülerprojekte aufgelegt. So sollen bei den Technischen Industriekunststoffe Fotos von Mitarbeitern am Arbeitsplatz geschossen werden. Zugleich haben die Veranstalter einen Selfi-Wettbewerb ausgelobt: „Die Schule, deren Schüler die meisten Selfies schicken, kriegt eine Party im JFZ geschenkt“, verspricht Bartsch.

Von Frauke Herweg

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