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Ostprignitz-Ruppin 150 Grundschüler bei Laufevent
Lokales Ostprignitz-Ruppin 150 Grundschüler bei Laufevent
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00:17 19.10.2016
Kein Weg war umsonst: Alle Grundschüler bekamen nach der Laufveranstaltung eine Urkunde von Teamchefin Katja Naumen verliehen. Quelle: Jan Philipp Stoffers
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Neuruppin

Der Blick klebt gebannt auf der Ampel, der Körper ist gespannt und wenn die grüne Lampe aufleuchtet, sprinten die Kinder los.

Am Sonnabend waren rund 150 Grundschüler zum Finale des Barmer GEK Kindersprint in das Neuruppiner Mercedes-Benz Autohaus Jürgens gekommen. Vom 4. bis zum 14. Oktober war das Team der Leipziger Veranstalter um Katja Naumen (24) in den Sportunterricht der Neuruppiner Grundschulen gegangen, um die Schüler für die Laufveranstaltung vorzubereiten. „Es geht darum, die Kinder für mehr Bewegung zu begeistern und dass sie kleine Erfolge verbuchen“, sagt Teamchefin Katja Naumen.

Modernste Technik erfasst die Leistungen der Schüler

Getestet werden bei dem Sprint sowohl Antritt, Sprintvermögen, der Richtungswechsel bei der Kehrtwende als auch das Pendelvermögen während des Slalomlaufens. All diese Werte erfassen hochsensible Lichtschranken, die der Veranstalter eigens für den Laufwettbewerb an der Strecke positioniert. Unmittelbar nach dem Sprint erhält jedes Kind seinen ganz persönlichen Laufzettel, auf dem die Zeiten stehen. Die wurden von den Kindern fleißig gesammelt; als Motivation und um während des Trainings mögliche Verbesserungen sehen zu können. „Und um die Kinder zusätzlich zu Höchstleistungen anzutreiben, haben wir gesagt, dass die Schnellsten zum Finale eingeladen werden“, sagt Katja Naumen. Am Ende durften alle Neuruppiner Schüler zum Abschlusswettkampf kommen. „Wir wollen niemanden ausgrenzen, alle Leistungen sollen belohnt werden“, so Katja Naumen.

Immer mehr Kinder leiden an Bewegungsarmut

Während der elftägigen Vorbereitungsphase war das Team der Veranstalter regelmäßig zu Gast im Sportunterricht der Grundschüler. Mehr als 1000 Neuruppiner Schüler wollten für das große Finale fit gemacht werden – was nicht immer ganz einfach war, findet Tobias Caspers. „Durch das Internet und Spielekonsolen haben sich die Hobbys der Kinder verschoben, weg vom Spielplatz und den Sportvereinen“, sagt der 27-jährige Lehramtsstudent. Auch müsse der Sportunterricht an den Schulen im Vergleich zu früher auf einem deutlich niedrigeren Leistungsniveau betrieben werden, sagt der Kölner. „Es gibt immer mehr Kinder, die kaum oder gar nicht in der Lage sind, die vorgegebenen Sportprüfungen, wie beispielsweise im Geräteturnen, zu absolvieren“, so Caspers.

Vor vielen Zuschauern gaben die Schüler beim Sprint ihr Bestes. Quelle: Jan-Philipp Stoffers

Für ihn und seine Kollegen bringe die Vorbereitung der Kinder auf den Sprint nicht nur jede Menge Arbeit mit sich, sondern eben auch die ideale praktische Erfahrung für das Studium. „Wir lernen hier viel und es macht Spaß“, so Tobias Caspers.Belohnt wurden am Ende der Laufveranstaltung alle Kinder mit Urkunden. Die Sieger erhielten Pokale und sind zum großen Finale der ostdeutschen Bundesländer nach Leipzig eingeladen.

Von Jan Philipp Stoffers

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