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16 Störche sind schon da

Linum 16 Störche sind schon da

Linum ist als Storchendorf bekannt – und macht auch in diesem Jahr dem Namen alle Ehre. Rund 16 Störche haben sich dort bereits in dieser Saison niedergesetzt. Manche von ihnen brüten schon ihre Eier aus, andere warten aber noch auf den richtigen Partner

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So manch ein Kampf wird ausgetragen, bevor alle Horste in Linum besetzt sind.

Quelle: Marion Szindlowski

Linum. Gleich auf neun Horsten von Linum gibt es derzeit Bewegung. Rund 16 Störche tummeln sich dort, sagt Marion Szindlowski, Leiterin des Naturschutzzentrums Storchenschmiede. Ganz genau lässt sich die Zahl noch nicht feststellen. „Gestern gab es zum Beispiel einen neuen Trupp von etwa 20 Störchen, die über dem Dorf kreisten.“ Ob und wie viele am Ende in Linum bleiben, ist offen. Nicht auf allen Horsten gibt es bereits Paare. Auf manchen wartet ein Einzelvogel noch auf einen Partner. Auf einigen brüten die Störche aber schon. So zum Beispiel auf dem Torfstecherhorst, der in diesem Jahr Ende März als erster besetzt wurde. „Das Paar hat sofort losgelegt“, berichtet Szindlowski. Die Vögel brüten nun ihre Eier aus. Auch auf dem Horst der Naturschutzstation wurde in dieser Woche das erste Ei gelegt. Im vergangenen Jahr gab es dort vier Eier, am Ende allerdings nur zwei Jungstörche. Die anderen haben den Starkregen kurz nach ihrem Schlüpfen nicht überlebt.

Im Moment ist das Wetter für die Störche gut: Auch wenn es in der Landschaft eigentlich zu trocken für die Jahreszeit ist, finden die Vögel genug Nahrung, sagt die Expertin. „Wichtig ist, dass es etwas feuchter wird, wenn die Jungvögel da sind.“ Denn dann müssen die Eltern nicht nur für sich, sondern auch für ihre ewig hungrigen Nachkommen genügend Leckerbissen finden. „Zu viel Nass zu diesem Zeitpunkt ist aber auch nicht gut.“ Denn dann unterkühlen die Jungvögel oder ertrinken. Marion Szindlowski hofft, dass bis dahin noch mehr Paare die Linumer Horste bevölkern. Etwas Zeit haben die Weitgereisten. „Erst wenn der Storch es bis zum zehnten Mai nicht schafft, auf seinen Eiern zu sitzen, der hat verloren.“ ca

Von Celina Aniol

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