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1600 Besucher beim Prignitzer Komödienfestival

Theater in der Kleeblatt-Region 1600 Besucher beim Prignitzer Komödienfestival

Das diesjährige „Prignitzer Komödienfestival“ lockte insgesamt rund 1600 Zuschauer nicht nur nach Neustadt, sondern dank der erneut mobilen Bühne auch nach Kyritz, Demerthin und Wusterhausen. Erstmals gab es fünf Produktionen an insgesamt neun Tagen zu sehen. Und es wurden auch wieder neue Erfahrungen gesammelt – für 2016.

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Eine Szene aus dem Stück „Der zerbrochne Krug“. Quelle: Matthias Anke

Neustadt. Die Schöller-Festspiele sind sich treu geblieben. Einer Premierenproduktion folgte auch in diesem Jahr ein schon traditionelles Wiedersehen mit Gästen aus Vorjahren. Bis Sonntagnachmittag, als erneut das namensgebende Stück „Schöller“ als Abschluss in Neustadt zu sehen war, kamen so erstmals fünf Produktionen an den neun Tagen zusammen. Angesichts dessen liegt die Betonung von nun an auf „Prignitzer Komödienfestival“, wie Leiter Peter Schroth sagt: „Wir zeigen unterschiedliche Komödientypen in immer neuen Konstellationen mit jeweils einer Premiere vorneweg.“

Komödienvielfalt

Komödienvielfalt: „Schulle und Lemmer“ eröffneten mit ihren Berliner Gassenhauern am Sonnabend die lange Schöller-Nacht. Bei dieser gab es dann bekannte Stücke aus Vorjahren zu sehen wie „Titanic“ oder „Der zerbrochne Krug“.

Quelle: Matthias Anke

Bislang „nur“ als „Schöller-Festspiele“ bekannt, soll das Komödienfestival für die weiteren Jahre ein breites Programm garantieren und weiterhin viele Gäste in die Region locken. Der Anteil von aus der Ferne anreisenden Zuschauern betrage jetzt um die 20 bis 30 Prozent. Da sei „mehr drin“, sagt Schroth und verweist darauf, sich noch immer in einer Phase zu befinden, in der sich ein solches Festival über Grenzen hinaus erst herumspricht. Dass die Besucherzahl nun mit knapp 1600 ein geringeres Niveau erreichte als noch in Vorjahren, in denen es 1800 sowie 2000 waren, sei zudem einer ungünstigen Sommerferienzeit geschuldet. Zu viele potenzielle Gäste schienen noch verreist.

An allen Tagen herrschte über der Strohbühne hinter dem Landstallmeisterhaus der Neustädter Gestüte bestes Wetter

An allen Tagen herrschte über der Strohbühne hinter dem Landstallmeisterhaus der Neustädter Gestüte bestes Wetter.

Quelle: Matthias Anke

Aber es sollen auch Marketing-Lehren gezogen werden. So hätten sich unter den „Artistokraten“ viele Zuschauer nicht vorzustellen vermocht, wie sehenswert sie tatsächlich sind. Diese Gruppe dürfte also bald zurückkehren nach Neustadt. Zwar nicht nächstes Jahr, doch darauf irgendwann. Auch in diesem Wiedersehens-Rhythmus bleiben sich die Festspiele treu.

Von Matthias Anke

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