Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin 1800 Besucher bei den Schöller-Festspielen
Lokales Ostprignitz-Ruppin 1800 Besucher bei den Schöller-Festspielen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 27.08.2016
Mit dem Stück „Landeier – oder Bauern suchen Frauen“ wurden die Festspiele eröffnet. Quelle: Wolfgang Hörmann
Anzeige
Kampehl

„Eenmal im Jahr jeh’ ick zu Schöller.“ Wer den mittlerweile bekannten Slogan zum überregional bekannten Komödienfestival verinnerlicht hat, ist gerade erst auf seine Kosten gekommen. Die Bilanz der 7. Schöllerfestspiele, die am Sonntag mit einem Kinderprogramm in Wusterhausen zu Ende gegangen sind, fällt nach Einschätzung vom Erfinder des Festivals positiv aus.

„Wir hatten insgesamt rund 1800 Besucher bei den Veranstaltungen auf der festen Bühne im Schlosspark von Kampehl und vor dem „theatro mobile“ begrüßen können. Die rollende Bühne zog wie gewollt die Zuschauer in Demerthin, Wusterhausen und Kyritz an. Unsere Idee, die Kultur ins gesamte kommunale Kleeblatt zu bringen, hat sich als richtig erwiesen“, sagt Regisseur Peter Schroth. Trotz teilweise miserablen Wetters am Eröffnungsfreitag, 12. August, und besonders bei der langen Schöller-Nacht am vergangenen Sonnabend, die erst Sonntagfrüh gegen 3 Uhr endete, kamen 200 Zuschauer mehr als im vergangenen Jahr. „Das entspricht in etwa einer Zusatzveranstaltung“, freut sich Regisseur Schroth.

Peter Schroth warb schon bei der Eröffnung der diesjährigen Schöller-Festspiele für das Komödienfestival 2017. Quelle: Wolfgang Hörmann

Für ihn und sein Team ist nach den Schöller-Festspielen vor den Schöller-Festspielen. Peter Schroth hat, wo immer man ihn in den vergangenen Tagen antraf, immer schon Werbung in eigener Sache gemacht. Die 8. Auflage im kommenden Sommer verspricht wie ihre Vorgängerinnen Premieren und Bekanntes. „Hamlet for you“ ist eine Erstaufführung im Festival, wobei die eher pseudoklassisch daherkommt. Mit anderen Worten: Es soll lustig werden, wenn zwei Schauspieler nicht nur rasant in immer andere Kostüme, sondern damit gleich in 20 Rollen schlüpfen.

Unter die Rubrik „Bekanntes“ fällt das Lustspiel „Pension Schöller“. Von den Autoren Carl Laufs und Wilhelm Jacoby einst in der ländlichen Umgebung rund um Kyritz an der Knatter angesiedelt, wird es 2017 gleich dreimal zu erleben sein.

„Rampensäue“ werden gesucht

Und dann werden „Rampensäue“ gesucht. Die Schöller-Festspiele planen für den 18. August 2017 eine „Offene Bühne“. Dafür werden Bewerber gesucht mit Witz, Komik und Spaß an guter Unterhaltung. Alle Genres sind erwünscht: ob Kunstpfeifer, Sänger, Musiker, Imitator, Witze-Erzähler oder Jodler, ob Rezitator, Kabarettist oder Körperkünstler, ob Tänzer oder Akrobat, für alle ist die Bühne offen. Die Beiträge sollten sich zwischen fünf und zehn Minuten bewegen. Die Sieger werden durch Applausmesser ermittelt und erhalten Preise. Alle Teilnehmer sind außerdem zur Vorstellung „Pension Schöller“ am selben Abend herzlich eingeladen.

Wer Lust auf ein Casting dafür hat, kann sich noch bis zum 1. Oktober dieses Jahres unter Tel.  033971/60 69 47 melden oder per E-Mail über presse@schoeller-festspiele.de bewerben. Das Casting soll am 7. Oktober um 20 Uhr in „Olafs Werkstatt“ in Neustadt auf der Bühne stattfinden. Jeder Teilnehmer erhält ein Freigetränk.

Von Wolfgang Hörmann

Historisch gewandet als Salzfrau oder Pilger zeigen Stadtführer den Besuchern Wusterhausen. Die Rundgänge durch die Dossestadt erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Waren es 2015 ganze fünf, so wuchs die Zahl in diesem Jahr bereits auf neun geführte Spaziergänge.

26.08.2016

Depressionen und andere psychische Erkrankungen brauchen häufig etwas länger, bis sie von Betroffenen und ihrem Umfeld als solche akzeptiert werden. Professionelle Hilfe finden Patienten im Raum Wittstock seit 15 Jahren in der Psychiatrischen Tagesklinik in Wittstock. Die Einrichtung befindet sich direkt im Zentrum der Dossestadt – und das aus gutem Grund.

26.08.2016

Nach heftigen Regenfällen, regnet es in Rheinsberg oft Kritik wegen vollgelaufener Keller oder großen Pfützen auf den Straßen. Das könnte sich bald ändern. Denn die Kommune will künftig Jahr für Jahr etwa 70 000 Euro in die regelmäßige Pflege von Regenentwässerungsanlagen stecken.

26.08.2016
Anzeige