Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Neuruppins Millionengeschäft mit dem Rummel

190.000 Besucher beim Martinimarkt Neuruppins Millionengeschäft mit dem Rummel

Mit 190 000 Besuchern war auch der 360. Martinimarkt in Neuruppin ein Publikumsmagnet. Es stimmte alles: Die Stimmung, das Wetter und in den Kassen der Fahrgeschäfte klingelte es vom ersten bis zum letzten Tag. Auch die Stadtwerke freuen sich über erheblichen Umsatz.

Voriger Artikel
Holzlaster legt sich nieder
Nächster Artikel
Wusterhausens Rathaus wird gestürmt

Wer wollte, konnte den tollen Blick auf Neuruppin aus 60 Metern Höhe genießen.

Quelle: Christian Schmettow

Neuruppin. Andrea Voigt kann nicht klagen. „Wir sind sehr, sehr zufrieden“, sagt die Chefin der Abteilung Stadtmarketing bei der städtischen Firma Inkom: Der Martinimarkt in Neuruppin ist in diesem Jahr bestens gelaufen. Etwa 190 000 Besucher kamen auf den größten Innenstadtrummel zwischen Berlin und Ostsee, wie die Inkom die Kirmes gern bewirbt. „Im vergangenen Jahr hatten wir noch ein paar Besucher mehr“, sagt Andrea Voigt: „Aber dafür dauerte der Martinimarkt 2014 auch einen Tag länger.“

Der Bürgermeister sieht den Rummel als Wirtschaftsfaktor

Die Stimmung war ausgelassen, das Wetter herrlich, die Besucher hatten Spaß. Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde sieht den Martinimarkt aber auch als Wirtschaftsfaktor: Wenn jeder Besucher zehn Euro auf dem Rummel ausgibt, macht das in den zehn Tagen des Jahrmarkts einen Umsatz von fast zwei Millionen Euro. Vieles davon lassen die Schausteller in der Stadt, weil natürlich auch sie hier einkaufen.

Besonders beliebt war erneut der wilde Ritt auf dem X-Factor

Besonders beliebt war erneut der wilde Ritt auf dem X-Factor.

Quelle: Pater Geisler

Ordentlich Umsatz bringt der Rummel auch für die Stadtwerke. Etwa 1,3 Millionen Watt an Leistung stellte der Stromversorger für die 100 Fahrgeschäfte und Imbissbuden bereit. Insgesamt verbrauchte der Rummel rund 120.000 Kilowattstunden in den zehn Tagen, sagt Stadtwerke-Vertriebschef Guido Gerlach. Das ist so viel Strom, wie ein Dorf wie Lichtenberg mit 80 Haushalten in einem Jahr verbraucht. Neun Trafos haben den Strom für den Rummel geliefert – auch der neue unterirdische Trafo am Braschplatz. „Aus unserer Sicht hat sie sich bewährt“, sagt Andrea Voigt. Dadurch konnten die Kosten für die bisher eigens verlegten Kabel entlang der Friedrich-Engels-Straße gespart werden.

f2b829d4-7f3b-11e5-9496-fa5d14c57915

Gut eine Woche lang drehen sich wieder die Karussells in der Neuruppiner Altstadt. Mehr als 100 Schausteller, Händler und Gastronomen sind zum 360. Neuruppiner Martinimarkt, der größten Kirmes zwischen Ostseeküste und Berlin, angereist.

Zur Bildergalerie

Aus Sicht der Polizei blieb es auf dem Martinimarkt in diesem Jahr weitgehend friedlich. Neun Anzeigen haben die Beamten aufgenommen. Einmal stritten sich zwei Jugendliche; einmal wurde ein Kind verletzt, als der Sicherheitsbügel eines Fahrgeschäftes klemmte. Unbekannte beschmierten Wohnwagen und Autos. Schließlich legten sich zwei Neuruppiner mit Schaustellern an und einer Rummel-Besucherin wurde das Handy gestohlen.

Von Reyk Grunow

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg