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Ostprignitz-Ruppin 2 SPD-Gemeindevertreter legen Mandat nieder
Lokales Ostprignitz-Ruppin 2 SPD-Gemeindevertreter legen Mandat nieder
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00:42 10.03.2018
Barbara Linke und Peter Kruc vor der Haushalts-Abstimmung. Beide votierten dafür. Am Ende der Sitzung legten beide ihre Mandate nieder. Quelle: Wolfgang Hörmann
Wusterhausen

Paukenschlag in der Wusterhausener Kommunalpolitik: Nur einen Tag nachdem die Gemeindevertreter mehrheitlich den Haushalt für 2018 beschlossen haben, wechselt die SPD ihre Mandatsträger aus. Und das notgedrungen, denn: Barbara Linke und Peter Kruc treten zurück.

Barbara Linke war Ortsvorsteherin in Barsikow

Beide sind in Barsikow beheimatet. Barbara Linke, zwischen 2008 und 2015 Ortsvorsteherin, war 2013 für Ralf König in die Gemeindevertretung nachgerückt. Sie gehörte hier zu den aktiv gestaltenden Mitgliedern, die durch Sachkenntnis und dem Bemühen um Konstruktivität in den Diskussionen auffielen. Außerdem brachte sie reiche Erfahrungen im Umgang mit Fördermittelgebern für Baumaßnahmen in der Großgemeinde ein. Bereits ab 2008 hatte sie im Bau- und Ordnungsausschuss als sachkundige Einwohnerin mitgewirkt. Peter Kruc, seit Mai 2014 mit Mandat, trat in den Sitzungen eher weniger in Erscheinung.

Nach der Dienstag-Sitzung übergaben Linke und Kruc ihre schriftlich formulierten Verzichtserklärungen auf ihre Mandate an Bürgermeister Roman Blank. „Gesundheitliche Gründe“ werden bei beiden als ausschlaggebend für die Entscheidung angegeben. Der Rückzug des Duos macht auch Plätze in verschiedenen Gremien frei. Barbara Linke gehörte dem Haupt- und Finanzausschuss an, außerdem dem Bau-und Ordnungsausschuss und dem Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus. Peter Kruc saß im Kultur- und Sozialausschuss.

Die SPD kann Nachrücker entsenden

Auf die frei werden Stellen kann die SPD Nachrücker entsenden. Nach der Stimmabgabe bei der jüngsten Kommunalwahl kommen dafür Robin Krieger und Christine Krieger infrage, letztlich auch Detlef Seeger. An Wahlleiter Jürgen Gottschalk ist es nun, die Bereitschaft zunächst bei den Erstgenannten festzustellen.

Bei der bevorstehenden Bürgermeisterwahl rechnet das frischgebackenen SPD-Mitglied Roman Blank auf Unterstützung aus den Reihen der Sozialdemokraten, die allerdings in der Großgemeinde Wusterhausen kaum ein Dutzend Mitglieder hat. Kämmerer Tobias Kaminski hat sich als ein Herausforderer ins Gespräch gebracht. Die Fraktion Ländlicher Raum, die über beste Verbindungen zu allen 22 Ortsvorstehern der Großgemeinde verfügt, stünde im Falle einer Kandidatur dann hinter ihm, außerdem die Fraktion der Linken samt Anke Neun vom Bürgerbündnis.

Von Wolfgang Hörmann

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