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20. Sommerturnier der Hindenberger Füchse

Hindenberg 20. Sommerturnier der Hindenberger Füchse

Das Runde muss ins Eckige – das ist schon mal klar. Sieben Teams – eines mit Asylbewerbern aus Klosterheide – haben sich am Sonnabend beim 20. Sommerturnier der Hindenberger Füchse einem Jeder-gegen-jeden-Duell gestellt. Nach 21 Spielen siegten die Blindmänner aus Walsleben. Am Rande des Turniers feierten Spieler und Hindenberger ihr Sommerfest.

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Quelle: Regine Buddeke

Hindenberg. Sie heißen Blindmänner, Promille Großwoltersdorf oder Obstsalat. Das klingt nach Augenzwinkern und viel Spaß am Spiel. Andere Kickerteams indes betonen mehr ihre sportliche Seite: die OPR Borussen, die Havelkicker oder die Maulwürfe. Obschon letztere rein biologisch gesehen ja schon wieder viel mit den Blindmännern gemeinsam haben. Gemeinsames Ziel ist jedoch, dass das Runde ins Eckige soll. Und das passierte am Sonnabend beim Hindenberger Fußballsommer, beim immerhin 20. Sommerturnier der Hindenberger Füchse. „Sechs bis zehn Teams haben wir hier immer auf dem Platz“, erzählt Sebastian Pokrant, der frischgekürte „el presidente“ der Füchse, die sich schon 1996 gegründet haben. Neu sind zudem der Wanderpokal und der Fakt, dass das Turnier in seinem 20. Jahr ein internationales Fußballereignis geworden ist: Vor Ort ist auch ein Team aus Klosterheide, in dem Asylbewerber aus dem Iran, aus Syrien, Afghanistan und Eritrea spielen und sich wacker schlagen. „Ich habe schon in der University League im Iran gespielt“, erklärt etwa Mostafa Babakhani, warum er alles andere als ein Greenhorn am Leder ist. Sieben Teams, 21 Spiele á 15 Minuten. Das dauert gut sechs Stunden. Am Ende siegen – nomen ist eben nicht immer omen – die Blindmänner aus Walsleben, schon dank des hervorragenden Einsatzes von Manuel Engel, der das Leder gute zehnmal versenkte. Die Hindenberger Füchse II müssen sich mit Platz 2 begnügen.

Am Rande des Turniers feierte Hindenberg auch zeitgleich sein Sommerfest: mit Ballonsteigen, Live-Musik, Feuershow und Spaß und Spiel bis in die Nacht.

Von Regine Buddeke

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