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2016 – ein Jubiläumsjahr für die Kameradschaft

Senioren in der Feuerwehr 2016 – ein Jubiläumsjahr für die Kameradschaft

Die Seniorenkameradschaft der Feuerwehr sorgt im Altkreis Wittstock dafür, dass Wehrmitglieder, die nicht mehr im aktiven Dienst stehen, dennoch den Zusammenhalt pflegen und Geselligkeit genießen können. Sie entscheiden bei Feuerwehrbelangen auch mit.

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Frühschoppen der Seniorenkameradschaft mit Klaus Krüger (r.).

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Die Seniorenkameradschaft der Feuerwehr im Altkreis Wittstock begeht in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Das wird mit einem großen Fest begangen. Es findet am Sonntag, 24. Januar, ab 14 Uhr im sogenannten weißen Haus in Wulfersdorf statt. Das kündigte Klaus Krüger aus Königsberg, der Leiter der Seniorenkameradschaft, am Montag an.

Eigentlich decke sie den gesamten Kreis Ostprignitz-Ruppin ab, aber bislang habe sich die Kameradschaft ehemaliger Feuerwehrmänner und -frauen nur in Wittstock und der Gemeinde Heiligengrabe in dieser Art entwickelt. Klaus Krüger nennt das eine „einmalige Angelegenheit.“

Der 24. Januar solle auch dafür genutzt werden, um den Förderern und Unterstützern der Seniorenkameradschaft mit Urkunden zu danken. Bürgermeister Jörg Gehrmann unterzeichnete sie bereits am Montag. Aus seiner Sicht haben die ehemals aktiven Feuerwehrleute einen „großen Erfahrungsschatz“, den es zu bewahren gelte.

„Bei der Feuerwehr ist man ein Leben lang. Das kann man nicht einfach so ein- und ausschalten“, sagt er. Deshalb sorge die Seniorenkameradschaft nicht nur für den Zusammenhalt und die Geselligkeit unter den Ehemaligen, sondern sie würden auch bei aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen mit zu Rate gezogen, etwa wenn es um die Fortschreibung des Gefahrenabwehrbedarfsplanes geht. Er legt fest, welche Voraussetzungen erforderlich sind, um die Aufgaben der Feuerwehr zu erfüllen.

Doch für Klaus Krüger greift die Seniorenkameradschaft noch über den Rand der Feuerwehr hinaus. Denn auch persönliche Jubiläen würden von der Kameradschaft begleitet. Die Zusammenarbeit mit Seniorenverbänden und der Volkssolidarität habe sich ebenfalls bewährt. Feuerwehr und gesellschaftliches Leben würden ohnehin ineinander greifen, da ist sich Klaus Krüger sicher. „Dort, wo es eine funktionierende Feuerwehr gibt, ist meist auch das Dorfleben gesund und in Ordnung.“ So sei das Engagement für die Seniorenkameradschaft nicht nur ein Einsatz für die Feuerwehr, sondern für die Menschen. „Und für Menschen kann man nie genug tun.“

Deshalb wird es auch im Jubiläumsjahr der Kameradschaft wieder zwei große Zusammenkünfte geben – neben der genannten Veranstaltung noch einen Frühschoppen am 3. Juli in Herzsprung. Letzterer sei allerdings als Familienfest gedacht, bei dem jeder willkommen sei, der gern dabei sein möchte. Klaus Krüger dankt vor allem dem Blasorchester Wittstock für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Von Björn Wagener

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