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Ostprignitz-Ruppin 2019 geht es mit voller Kraft weiter
Lokales Ostprignitz-Ruppin 2019 geht es mit voller Kraft weiter
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00:21 27.11.2017
Bei der Gewerbeschau wurde schon Werbung für die Laga 2019 gemacht. In dem Jahr soll auch die nächste Schau stattfinden. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Die diesjährige Wittstocker Gewerbeschau war in den Augen der Beteiligten wieder ein voller Erfolg. Dieses positive Fazit zogen die Organisatoren bei der Auswertung am Donnerstagabend im Rathaus der Dossestadt. „Wir hatten zwar schon mehr Aussteller, aber 90 ist trotzdem noch eine ganze Menge“, stellte Stadtentwicklungsamtsleiter Martin Bünning fest.

90 Stände zogen tausende Besucher in diesem Jahr zur Wittstocker Gewerbeschau. Quelle: Christian Bark

Für ihn war es die erste Gewerbeschau, die er in dieser Funktion mit betreuen durfte. „Ohne meine fleißigen Mitarbeiter wäre das so nicht möglich gewesen“, lobte er Regina Nehls und Katrin Lübke, die zusammengerechnet gut zwei Monate lang mit den Vorbereitungen für das Großereignis beschäftigt gewesen waren. „Wir haben versucht, nichts dem Zufall zu überlassen und das Wetter hat auch mitgespielt“, resümierte der Amtsleiter. Bis auf den Umstand, dass drei Aussteller noch nicht ihre Standgebühren entrichtet hätten, denn davon werde die Schau jedes Jahr finanziert, zeigten sich Martin Bünning und sein Team zufrieden mit dem Ablauf. „Dazu muss man auch beachten, dass an dem Wochenende einige Aussteller und Besucher wegen der Einschulung nicht kommen konnten“, fügte Regina Nehls hinzu.

90 Aussteller lockten tausende Besucher

90 Aussteller waren mit ihren Ständen auf der diesjährigen 17. Wittstocker Gewerbeschau Anfang September vertreten. Die Zahl ist seit Jahren stabil, sagen die Organisatoren.

Tausende Besucher kamen wieder aus nah und fern. Den weitesten Anreiseweg hatten zwei Australier.

2500 Erwachsenen- und 1500 Kindertombolalose wurden unter die Leute gebracht. Die Nachfrage konnte jedoch nicht voll bedient werden.

9452 Euro Ausgaben stehen bisher Einnahmen von 9422 Euro gegenüber. Allerdings stehen noch einige Standgebühren aus. Alle Ausgaben wurden aber auch noch nicht getätigt. 460 Euro konnte das Ordnungsamt bei seiner Auktion gebrauchter Fahrräder einnehmen.

Ihre Unterlagen wie Lageplan, Ausstellerschild und Merkblätter erhalten Beteiligte neuerdings vorher per Post. Neu ist auch, dass Aussteller Tische und Stühle selbst mitbringen müssen. Das soll beibehalten werden. br

Seit drei Jahren in Folge sind Evelyne und Karsten Grimm aus Friesack (Havelland) mit ihrer Schornsteintechnik und Öfen schon in Wittstock dabei. „Man merkt, wie viel Herzblut die Organisatoren da rein stecken“, sagte Evelyne Grimm. Die Schau habe der Firma sogar schon Kunden aus dem Wittstocker Raum beschert. „Wir würden immer wieder kommen“, so das Fazit des Paares.

Die Beteiligten werteten im Rathaus die Wittstocker Gewerbeschau 2017 aus. Quelle: Christian Bark

Auch, wenn man die 13 Vereine immer wieder von neuem anspornen müsse, sei auch der Ortsverband der Gartenfreunde immer wieder gerne dabei. Erst recht, wenn er vom Hagebaumarkt eine Überdachung erhalte, wie in diesem Jahr, sagte Verbandsvorstand Helmut Strunk. „Die Gewerbeschau ist ein Anziehungspunkt, den wir beibehalten sollten“, betonte der Vorsitzende des Wittstocker Mittelstandsvereins, Detlef Beuß. Die Entscheidung, im kommenden Jahr eine Pause einzulegen, um 2019 wieder voll durchstarten zu können, begrüßte er.

Frage nach Veranstaltungsrhythmus soll geklärt werden

„Wir haben 2018 genug mit den Vorbereitungen zur Landesgartenschau 2019 zu tun“, begründete Martin Bünning. Außerdem ändere sich die Verkehrssituation grundlegend. Wegen der Bauarbeiten am Kreisverkehr an der Pritzwalker Straße sei das Wittstocker Zentrum nicht über den gewohnten Weg von der Autobahn aus zu erreichen. „Wir werden uns mit allen Beteiligten im kommenden Jahr zusammensetzten und für 2019 planen“, kündigte Martin Bünning an.

Marina Glogner hielt den Platz vor dem Hagebaumarkt auch mit Blick künftige Veranstaltungen für optimal. Quelle: Christian Bark

Während einige Anwesende bedauerten, dass die Veranstaltung 2018 ausfallen wird, schlugen andere vor, die Gewerbeschau grundsätzlich nur alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Auch die Standortwahl wurde kurz kontrovers diskutiert. „Der Platz vor dem Hagebaumarkt ist optimal“, sagte Marina Glogner von Energie Mark Brandenburg (EMB). Detlef Beuß verwies hingegen darauf, dass man die Schau nicht drei Jahre in Folge am gleichen Ort stattfinden lassen sollte. Falko Stephan von der Industrie- und Handelskammer (IHK) brachte den Sonnenweg ins Gespräch.

„Eigentlich wäre 2019 der Stadtberg wieder an der Reihe“, erklärte Martin Bünning. Er sagte aber auch, dass es für die Gewerbeschau keine festen Regeln gebe. „Was wir daraus machen, ist unsere Sache“, betonte er mit Blick auf die anstehenden Ideenrunden im Jahr 2018.

Von Christian Bark

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