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222 Enten auf dem Weg durch die Stadt

Spaß beim Stadtfest in Lindow 222 Enten auf dem Weg durch die Stadt

Zum diesjährigen Stadtfest in Lindow ging es heiß her. Das war der Hitze geschuldet. Die Veranstalter zählten deutlich weniger Besucher als in den Vorjahren. Aber am Abend füllte sich der Marktplatz.

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Schönberg in einer Staubwolke

Tacki heizt ein – und den Gästen gefällt’s.

Quelle: Regine Buddeke

Lindow. Der Arbeitergesangsverein aus Rheinsberg bringt es auf den Punkt: „The lion sleeps tonight“, singen die Männer am Sonnabend. Ihnen gegenüber ein nicht eben voller Pavillon mit Festgästen – angesichts der brütenden Hitze kann man den schlafenden Löwen gut verstehen. Selbst die Sänger verlagern ihren Standort von der Bühne dorthin, wo es etwas luftiger ist.

Da sah die Sache am Vormittag noch anders aus: Da waren nicht die Löwen, sondern die Enten am Start. In diesem Jahr gehörten die gelben Plastikvögel wieder zu den Höhepunkten des Lindower Stadtfestes. „222 Enten waren es“, berichtet Petra Steffen von der Tourist-Information, die das Fest mit Ex-Chefin Angela Engel und vielen Lindower Freiwilligen organisiert hat. Am Sonnabend steht sie ihrer neuen Chefin Andrina Loewe zur Seite, die mit dem Fest ihre Feuertaufe ablegt – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Zuschauer feuern die Enten an

Pünktlich um 11.30 Uhr wurden die Enten von Hans-Jörg Schubach und Walter Streblow am Mühlrad zu Wasser gelassen, um diese dann – unterstützt von Amtsdirektor Danilo Lieske – ein paar 100 Meter weiter am Ziel wieder aus dem Wasser zu fischen. Die Zuschauer hatten ihre Enten auf dem Weg angefeuert – immerhin winken als Hauptpreise drei Fahrräder, die am Nachmittag bei der Siegerehrung übergeben werden. Vorher wird jedoch noch einiges geboten: Das Wildschwein geht – wie in jedem Jahr – weg wie warme Semmeln. Nach 20 Minuten ist alles verputzt und der Mittagsmüdigkeit noch einiges zugesetzt.

Erfrischung aus dem Feuerwehrschlauch

Erfrischung aus dem Feuerwehrschlauch.

Quelle: Regine Buddeke

Die Lindower Kraftsportler lauern sehnsüchtig auf Bankdrück-Willige – immerhin warten 18 Pokale auf die stärksten Männer, Frauen und Kinder. Aber auch beim Büchsenwerfen und Torwandschießen ist das Interesse eher spärlich. Dafür erfreut sich die Wasserfontäne aus dem Druckschlauch der Feuerwehr großer Beliebtheit. Kathleen Voß und Nicole Angermann sind quietschnass. „Viel kleiner als sonst“, äußern sich die beiden Ex-Lindowerinnen zum Stadtfest. „Anfangs wirkte es fast unpersönlich – aber vielleicht waren wir zu früh da“, mutmaßen beide. „Die Dusche hat es jedenfalls gebracht, nachdem wir beim Groß-Schach ins Schwitzen gekommen sind.“ Deutlich weniger Leute, deutlich weniger Angebote für Kinder – so lautet die Meinung vieler Besucher, die man fragt. „Die Stände kann man knicken, fast alles 0-8-15“, sagt eine Frau angesichts der Textilangebote.

Dafür entschädigt dann das Nachmittags- und Abendprogramm. Das Programm von Uwe Schock sei gut gewesen, berichten Petra Steffen und Heidi Harth unisono – dem Titel „Stimme, Charme und gute Laune“ sei er durchaus gerecht geworden. Auch die später noch auftretende Sabine Brand ist in Lindow keine Unbekannte, während die beiden Clowns Tacki und Noisly eine witzig-spritzige Feuershow auf dem leider noch nicht ganz dunklen Marktplatz hinlegen, auf dem jetzt schon deutlich mehr Leute sind als am drückenden Nachmittag. Das Bier fließt, und der Löwe wird wieder wach.

Von Regine Buddeke

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