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Ostprignitz-Ruppin Mehr als drei Jahre Haft für Raubüberfall
Lokales Ostprignitz-Ruppin Mehr als drei Jahre Haft für Raubüberfall
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17:14 13.02.2019
Vor dem Landgericht Neuruppin wurde ein 23-Jähriger zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Quelle: dpa
Neuruppin

Drei Jahre und fünf Monate lautete das Urteil der zweiten Großen Strafkammer des Landgerichts Neuruppin für den 23-jährigen R. aus Wittenberge. Er saß wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes auf der Anklagebank. Das Gericht hatte noch vorherige Entscheidungen mit einzubeziehen.

Geschlagen und beraubt

Wie R. am ersten Verhandlungstag unumwunden zugegeben hatte, hatte er mit einem Kumpel am 6. August vergangenen Jahres das spätere Opfer B. in dessen Wohnung in Wittenberge aufgesucht. R. hatte den ahnungslosen Mann geschlagen und beide ungebetenen Gäste hatten dann Fernseher, Laptop und andere Dinge aus der Wohnung mit genommen. Jemanden in seinen eigenen vier Wänden zu überfallen, in seine Privatsphäre, die besonders schutzwürdig ist, so einzudringen, kreidete das Gericht dem Angeklagten sehr an.

„Lupenreines“ Geständnis wirkte strafmildernd

Dafür kam ihm sein „lupenreines“ Geständnis strafmildernd zugute. Anders als der Staatsanwalt gingen die Richter davon aus, dass R. zwar ein Messer bei sich hatte, es aber nicht verwendet hat. Zu diesem Schluss waren sie nach der Aussage des Angeklagten wie auch nach der des Opfers gekommen.

Das hatte zwar anfänglich, so die Richterin, deutlich übertrieben und gesagt, R. habe mit einem Messer rumgefuchtelt, sich dann aber eines Besseren besonnen und war vor Gericht zurückgerudert und hatte klar gestellt, er habe das Messer nur ganz kurz gesehen.

Das Gericht ging bei R. nicht von einer erheblichen Einschränkung seiner Einsichts- oder Steuerungsfähigkeit aus. „Sie waren der Kopf und haben Anweisungen erteilt“, sagte die Richterin.

Was seinen Alkoholkonsum am Tattag betreffe, seien seine Angaben ein Stück weit übertrieben. Er hatte von anderthalb Flaschen Wodka und zusätzlich Speed gesprochen. Den Schnaps hatte er bei seiner polizeilichen Vernehmung überhaupt nicht erwähnt.

Von Drogen geprägt

Das Gericht nahm einen minder schweren Fall des Raubes an. Damit stand ein Strafrahmen von einem bis zehn Jahren zur Verfügung. Die ausgesprochene Strafe bewege sich im unteren Bereich. Alle Taten seien von Drogen geprägt, so die Richterin. Das Problem will R. nach eigenen Angaben im Gefängnis angehen, wo er auch einen Beruf erlernen will.

R. zeigte sich völlig einverstanden mit der Entscheidung des Gerichts und nahm das Urteil sofort an.

Von Dagmar Simons

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