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24. Biker-Triker-Trabi-Treffen

Alt Lutterow 24. Biker-Triker-Trabi-Treffen

Der Biker Triker Trabi Club

wurde 1998 von der Dorfgemeinschaft Alt Lutterow gegründet – damit die Biker-Triker-Trabi-Treffen, 1992 fand das erste statt, nicht aussterben. Seitdem kümmert sich der Club um das Event, das von vielen wegen seiner familiären Atmosphäre geschätzt wird. Man kennt sich und hat Spaß miteinander – so auch am vergangenen Sonnabend.

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Ein Teil des B-T-T-Teams: gut 15 aktive Mitglieder des Biker Triker Trabi Clubs organisieren Jahr für Jahr das Biker-Triker-Trabi-Treffen in Alt Lutterow.

Quelle: Regine Buddeke

Alt Lutterow. Drei Trabis, zehn Trikes, 49 Bikes, viel Wasser von oben und noch viel mehr Spaß – so könnte man grob das 24. Biker-Triker-Trabi-Treffen umreißen, das am Sonnabend in Alt Lutterow für viel Zulauf sorgte. Doch dahinter steckt einiges mehr.

Knatternde Maschinen donnern gegen halb zwei durch Flecken Zechlin – die Biker, Triker und Trabis kommen von der Ausfahrt zurück und sammeln sich auf der Wiese hinter der Gaststätte in Alt Lutterow. Einem der zehn Trikes geht kurz vor dem Ziel die Puste aus – es streikt. Und auch ein Biker kippt bei der Einfahrt aufs Festgelände um. Doch dann trübt nichts mehr das sportlich-fröhliche Beisammensein mit „Benzingesprächen“, Bier und Bratwurst. Abgesehen vom Starkregen, der aufs Festgelände prasselt, als die Juroren um Clubchef Peter Sinnreich gerade dabei sind, die Maschinen zu begutachten. Dabei fließen Bewertungskriterien wie Zustand und Anteil an Originalteilen ein. Zu den Pokalen für die drei Fahrzeugklassen werden darüber hinaus auch noch Sonderpokale vergeben.

Die Jury bei der Begutachtung der Bikes

Die Jury bei der Begutachtung der Bikes.

Quelle: Regine Buddeke

Der für die weiteste Anreise geht an Hans Werner Lange, der mit seiner Harley Davidson Baujahr 2001 aus Österreich kam. Dass die Maschine ein Güstrower Kennzeichen trägt, ist lediglich dem Umstand geschuldet, dass eine Ummeldung nach Österreich gut 1000 Euro kosten würde. Die steckt der Besitzer, der seit dem zweiten B-T-T-Treffen dabei ist, lieber in sein Hobby.

Titus alias Dieter Steuk ist ebenfalls bekannt auf dem Platz. 2008 hat er mit seinem Trike und dem hinten angehängten Wohnmobil in Form eines Sarges bereits den Sonderpokal für das ganz besondere Fahrzeug geholt. „Ich hab sowas mal in Schweden gesehen, das ging mir nicht aus dem Kopf“, so der Stralsunder, der sich für den Sarg, der in Verpflegungs- und Schlafkammer geteilt ist, von einem Schlosser hat Maß nehmen lassen. „Bau mir einen Sarg mit Achse drunter“, wünschte er. „Kauf dir einen Hänger, dann bau ich dir den Sarg drauf“, habe der Handwerker versprochen. Dieter Steuk hat das gute Stück aus blitzendem Chrom und mattem Stahl mit viel Symbolik der deutschen Geschichte geschmückt und ist so etwas wie ein Exot auf allen Bikertreffen, die er sommers nach und nach ansteuert. In Alt Lutterow gefällt ihm die familiäre Atmosphäre.

Dieter Steuk mit seinem Trike, dessen Anhänger ein rollender Sarg ist

Dieter Steuk mit seinem Trike, dessen Anhänger ein rollender Sarg ist.

Quelle: Regine Buddeke

Das bestätigen auch andere, wie „Kuddel“, der Friese, dessen Friesenteam das erste B-T-T-Treffen in Alt Lutterow veranstaltete. Der Club hat sich später im Jahr 1998 gegründet: „Damit die Treffen nicht aussterben“, so Club-Urgestein Karin Wehrbein. Kuddel alias Kurt Wähler gehört zum harten Kern, von den ehemals 30 Friesen sind inzwischen nur noch die „Wossis“ übrig. Kuddel erinnert sich noch, wie er zum ersten Treffen kam: „Der Vater meiner Frau hat mich mitgeschleppt. Der hat das hier zusammen mit dem Bäcker angezettelt.“ Der Bäcker – das ist der Flecken Zechliner Wilfried Jahnke.

„Früher kamen 1000 Leute nach Lutterow, heute ist die Zahl der Besucher rückläufig“, sagt Katrin Müller vom B-T-T-Club. Vor allem die Trabi-Zahlen sinken, zumal am selben Tag im nahegelegenen Kleinzerlang ein großes Trabitreffen stattfindet.. „Dafür waren es diesmal sehr viele Trikes.“

Was neben der abendlichen Stripshow immer gut ankommt, ist der Motorweitwurf. Fred Lappe schnappt mit 4,16 Metern seinem Bruder Roland, dem Vorjahressieger, den Titel weg.

Von Regine Buddeke

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