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Ostprignitz-Ruppin 25 Jahre „Jugend in Concert“ in Wittstock
Lokales Ostprignitz-Ruppin 25 Jahre „Jugend in Concert“ in Wittstock
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00:18 03.03.2016
„Jugend in Concert“, hier 2014, gibt es seit 1991 in Wittstock. Quelle: Stadt
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Wittstock

Der Jugendförderpreis Musik „Jugend in Concert“ wird in diesem Jahr zum 25. Mal in Wittstock vergeben. Anlässlich dieses runden Geburtstages gibt es für die Teilnehmer eine besondere Zugabe: Jeder bekommt ein Preisgeld. Das hat Petra Fastenrath vom Kulturamt jetzt angekündigt. Möglich machen das zusätzliche 500 Euro von der Paul-Marschall-Stiftung der Stadt Wittstock. Von dort kämen zum 25. Geburtstag nicht nur 1000, sondern 1500 Euro. Außerdem unterstütze der Rotary-Club die Veranstaltung. Der Jubiläumswettbewerb findet am 12. März, ab 9.30 Uhr im Rathaus statt. In der Pause werden ehemalige Musikschüler auftreten. Anmeldungen sind noch bis 7. März bei der Stadtverwaltung möglich.

Seit 1991 wird der Preis vergeben

Erstmals wurde der Jugendförderpreis in Wittstock 1991 vergeben, anlässlich des 200. Todestages von Wolfgang Amadeus Mozart. 1996 gab es kein „Jugend in Concert“, weil der Wettbewerb vom Dezember ins Frühjahr 1997 verschoben wurde. In den Wettbewerben nahmen 215 Einzelinterpreten und 102 Gruppen mit 308 Mitgliedern teil. Zwei Spitzenjahre ragen hervor: 2001 gingen 14 Einzelinterpreten und sieben Gruppen mit insgesamt 19 Personen an den Start; 2011 waren es 13 Solo-Nachwuchskünstler und sechs Gruppen, zusammen ebenfalls 19 junge Teilnehmer.

Viele Teilnehmer waren mehrfach dabei

Viele von ihnen waren auch mehrfach dabei – zum Beispiel Mirjam Lange (achtmal seit 1999); Maximilian Beyer (siebenmal seit 2000); Jule Greitemeier (achtmal seit 2001); Marcel Fink (sechsmal seit 2003) und Michelle Gröger (sechsmal seit 2008). Die Gruppe „Flexemble" ist ebenfalls ein fleißiger Teilnehmer. Sechsmal seit 2010 spielte sie bei „Jugend in concert“. An dem Wettbewerb, der sich am bundesweit stattfindenden Vorbild „Jugend musiziert“ orientiert, können Kinder und Jugendliche teilnehmen, die die Musikschule in Wittstock besucht haben und nicht älter als 21 Jahre sind. Bei Gesangsdarbietungen gelten 25 Jahre als Obergrenze. Die wechselnde vierköpfige Jury achte vor allem auf die Qualität des Musizierens, künstlerische Gestaltung, die Spieltechnik, Textsicherheit und Interpretation in ihrer künstlerischen Qualität. Das Auswendigspielen bringe dabei keine Extra-Punkte. Gern gesehen werde aber, wenn ebenfalls Jugendliche die musikalische Begleitung übernehmen. „In den vergangenen Jahren haben wir versucht, auch Kyritz und Neuruppin mit in den Wettbewerb einzubeziehen, aber das hat nie funktioniert“, berichtet Petra Fastenrath.

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