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Ostprignitz-Ruppin 25. Kreisverbandsschau in Wulkow
Lokales Ostprignitz-Ruppin 25. Kreisverbandsschau in Wulkow
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00:23 28.10.2015
Pascal Reppenhagen mit seinem besten Sussex-Huhn. Quelle: Regine Buddeke
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Wulkow

„Rahmige Formen, Henne in der gewünschten Kastenform. Sehr gute Zeichnung und Gesichtsblüte“, lobt der Preisrichter auf der Wertungskarte das Sussex-Huhn von Pascal Reppenhagen. Lediglich die Handschwingen könnten durchgefärbter sein und der Kammzacken breiter – sonst wäre es wohl die Höchstwertung„vorzüglich“ geworden. Aber auch mit 95 Punkten bekommt der 18-jährige Lindower, der seit vier Jahren züchtet, für sein Tier einen Ehrenpreis.

75 Züchter aus dem gesamten Landkreis Ostprignitz-Ruppin haben bereits am Mittwoch ihre Kaninchen, Tauben, Gänse, Enten, Hühner und Zwerghühner nach Wulkow gebracht, auf dass sie am Donnerstag vor den gestrengen Augen der elf Juroren einen bestmöglichen Eindruck machen. Stolze Haltung, ruhige Ausstrahlung, jedes Federchen am rechten Fleck und bloß kein ängstliches Geflatter – so wollen es die Züchter. Für die Preisrichter harte Arbeit – immerhin 719 Tiere sind auf Herz und Nieren zu prüfen.

Dafür winken den Züchtern, darunter auch zwölf Jugendliche, über 60 Pokale, Medaillen und Ehrenpreise – nicht nur für die immerhin 22 Tiere mit der Höchstnote. „Das ist nicht schlecht“, so Organisator Joachim Krebs vom Wildberger Züchterverein. In Anbetracht der Tatsache, dass es in diesem Jahr die 25. und damit eine Jubiläums-Schau ist, wurden gleich zwei Große Schirmherrenpreise des Landrates vergeben, beide gingen nach Wildberg: an Wolfgang Lange für seine weißen Neuseeländer Kaninchen und an Patrick Rogge für seine Modeneser Schietti, darunter die beste Taube der Ausstellung. Die Bundesmedaille errang der Chef des Alt Ruppiner Vereins, Herbert Herwy, für seine Dresdener Hühner, die Bundesjugendmedaille ging an den Lindower Jungzüchter Maximilian Haupt für seine nahezu makellosen Brahma-Hühner.

Zur Eröffnung am Sonnabend gaben sich Bürgermeister Jens Peter Golde die Ehre, Vize-Landrat Werner Nüse sowie Amtstierärztin Simone Heiland.

Zu bestaunen gab es auch eher selten ausgestellte Tiere: etwa die Appenzeller Spitzhauben und die Thüringer Barthühner sowie ein paar Sisaker Roller, die in Kyritz von Nachwuchszüchter Aron Bewersdorf gehegt und gepflegt werden. „So etwas haben wir nicht alle Tage“, so Joachim Krebs.

Mit den Besucherzahlen ist er recht zufrieden – bereits am Samstagvormittag sind schon etliche Besucher zwischen den Gehegen entlanggeschlendert. „Wir haben auch schon etliche Tiere verkauft“, so der Organisator.

Von Regine Buddeke

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