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3,7 Millionen für die Diercke-Schule

Kyritz 3,7 Millionen für die Diercke-Schule

Das Kyritzer Rathaus investiert seit 2003 in die Carl-Diercke-Oberschule. Die umfangreichsten Arbeiten sind bereits in den vergangenen Jahren abgeschlossen worden. In diesem Jahr gibt es kleinere Instandsetzungen unter anderem an Fenstern. Insgesamt sind seit 2003 etwa 3,7 Millionen Euro in die Sanierung der Schule geflossen.

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Die Arbeiten an der Feuerwehrzufahrt der Carl-Diercke-Schule Kyritz erfolgten in zwei Abschnitten und wurden im vergangenen Jahr abgeschlossen.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Die Bau- und Instandsetzungsarbeiten in der Carl-Diercke-Oberschule Kyritz werden in diesem Jahr fortgesetzt. Die Stadt investiert wie bereits in den vergangenen Jahren. Bauamtsmitarbeiterin Marita Fricke informiert darüber, dass neben umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen an den Rauchschutztüren und Brandmeldern unter anderem auch zahlreiche Fenster wieder gangbar gemacht werden sollen. Sie würden sich nicht mehr öffnen lassen.

Für den Austausch der Fluchttür im Turnhallenbereich ende im März ein öffentliches Ausschreibungsverfahren, so Marita Fricke. Sie rechnet damit, dass etwa drei Monate danach der Einbau der neuen Fluchttür erledigt ist. Die Bauamtsmitarbeiterin teilt weiterhin mit, dass die Stadt auch auf die veränderten schulischen Belange reagieren werde. Dazu gehöre zum Beispiel die Erweiterung des Datennetzes.

Auch die Turnhalle ist in den vergangenen Jahren saniert worden

Auch die Turnhalle ist in den vergangenen Jahren saniert worden.

Quelle: Sandra Bels

Investiert wird seit 1990 in die Carl-Diercke-Schule. Bis 2003 wurde unter anderem die Heizung von Kohle auf Öl umgerüstet und später auf Gas. Das Haus bekam ein Wärmedämmverbundsystem an der Westseite des Hauptgebäudes und am Seitenflügel. Die Eingangstüren an der Westseite des Hauptgebäudes, am Nebeneingang zur Turnhalle und auf dem Wirtschaftshof wurden erneuert. Ebenfalls zu den Arbeiten bis 2003 gehörten die Sanierung der Sanitärbereiche und die Erneuerung des Sportbodens in der Turnhalle. Ein Prallschutz wurde eingebaut und die Decke gedämmt.

2004 und 2005 investierte die Stadt fast 400 000 Euro in die Schule. Fenster wurden eingebaut, Rauchschutztüren installiert. Das Haus bekam eine Generalschließanlage. Gut 350 000 Euro kostete die Sanierung der Aula. Unter anderem wurde neues Parkett verlegt. Der Umbau der Klassenräume und des Sekretariats kostete etwa 100 000 Euro. Für die Herstellung der Barrierefreiheit der Schule wurden noch einmal gut 180 000 Euro ausgegeben. Zu den teuersten Posten gehörte hier der Einbau eines Fahrstuhls.

Geld gibt es auch für die Kita „Kunterbunt“

Die Sanierung der Klassenräume erfolgte von 2008 bis 2013 nach und nach. Sie schlug mit einer guten Million zu Buche. Im Jahr 2014 fanden dann die Hüllensanierung der Aula und der Turnhalle sowie die Anbindung an die Regenwasserleitung statt. Hinter der Turnhalle wurde begonnen, eine Feuerwehrzufahrt zu bauen. Außerdem wurden weitere Klassenräume saniert. Die Investitionssumme betrug knapp 700 000 Euro. Im Jahr darauf erfolgte die Sanierung der Turnhalle und der Außenanlagen. 2016 wurden die Feuerwehrzufahrt und die Außenanlagen fertig gestellt. Außerdem ließ die Stadt den Verbindungsweg von der Diercke-Schule zum Gymnasium, also der Perleberger Straße, wieder herstellen. Der Weg ist bei den Kyritzern als Affengang bekannt. Von 2003 bis 2015 sind so fast 3,7 Millionen Euro in die Sanierung und Instandsetzung der Schule geflossen.

Aber die Stadt investiert nicht nur in die Schule. Ganz aktuell bekommen auch die Kleinsten der städtischen Kita „Kunterbunt“ Geld aus dem Stadtsäckel. Es wird in neue Spielgeräte investiert. Marita Fricke kündigt an, dass sie in dieser Woche aufgestellt werden sollen. Bisher hatten die Kleinsten einen Sandkasten und die Rasenfläche zum Spielen im Freien zur Verfügung. Nach den Bauarbeiten können sich die Kitakinder auf einer Nestschaukel ausruhen oder auf dem Spielturm austoben. „Rutschen, Klettern, Motorik, für jeden kleinen Besucher der Kita ist etwas dabei“, so Marita Fricke. Sie weiß auch, dass die Kinder schon ganz gespannt auf die neuen Spielgeräte warten.

Von Sandra Bels

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