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30 000 Euro für Gaswerksverein

Neustadt 30 000 Euro für Gaswerksverein

Brandenburgs Finanzminister Christian Görke und OPR-Landrat Ralf Reinhardt überbrachten dem Förderverein für den Erhalt des Gaswerkes Neustadt am Donnerstag Schecks über mehr als 30 000 Euro. Das Geld soll für die Aufwertung der Ausstellung im alten Gasometer verwendet werden.

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Gudrun Weiß stellte Christian Görke neue Ideen vor.

Quelle: Beckmann

Neustadt. Das alte Neustädter Gaswerk wird seinen Status als technisches Denkmal deutlich aufwerten.

Das Geld ist für die Ausgestaltung der Ausstellung im Gasometer gedacht – insbesondere auch für eine bessere Beleuchtung. Kindgerechter und greifbarer solle die neue Schau rund um das Thema Energieerzeugung sein, kündigte Gudrun Weiß an. „Es soll eine Mitmachausstellung werden.“ Erste Ideen reichen vom Fahrrad als Stromgenerator bis hin zur Blitzerzeugung mit Elektrizität. Das Gaswerk will sich mehr und mehr als Bildungsstandort etablieren. „Das geht nicht nur mit moralischer Unterstützung“, stellte Gudrun Weiß klar. „Da ist auch Unterstützung in Euro gefragt.“

Das kann mit Nachdruck und etwas Glück offenbar durchaus funktionieren. Im vergangenen Jahr hatte der Neustädter Museumsverein seine Ideen dem brandenburgischen Finanzminister Christian Görke (Linke) vorgestellt, der prompt 25 600 Euro aus den Lottomitteln des Landes locker machte.

Der Förderverein will das 150 Jahre alte Gaswerk als Denkmal erhalten

Er habe das Gaswerk schon in den 80er Jahren als Schüler besucht, berichtete Christian Görke. Damals lief die Anlage noch. „Das war eine Zeit, die durch Ihr Engagement in Erinnerung gehalten wird“, lobte der Politiker das Engagement der Neustädter Ehrenamtler.

Auch Landrat Ralf Reinhardt, der knapp 5400 Euro von der Sparkassenstiftung überbrachte, sparte nicht mit Anerkennung: „Sie haben sich über viele Jahre hinweg was Gutes erarbeitet.“

Der 1999 gegründete Förderverein hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das vor rund 150 Jahren errichtete Gaswerk als technisches Denkmal zu erhalten. Seit 2007 besteht die Ausstellung auf dem ehemaligen Industriegelände, die seitdem Schritt für Schritt ausgebaut wurde.

Und so soll es auch weitergehen. Gudrun Weiß nutzte die gestrige Veranstaltung, zu der auch zahlreiche Vertreter der Lokalpolitik und der Amtsverwaltung erschienen waren, um die neuesten Ideen vorzustellen. Nicht zuletzt auf Anregung von Christian Görke hat der Verein begonnen, sich Gedanken über eine Erweiterung der Räumlichkeiten zu machen. Es gibt erste Pläne für einen Anbau an die alte Verwaltungsbaracke – auch wenn die Finanzierung noch in den Sternen steht. Doch der Verein hat Zugriff auf neue Ausstellungsstücke und will vor allem die museumspädagogische Arbeit deutlich verstärken. „Ich finde, das ist ein guter Ansatz“, erklärte der Minister. „Insofern ist die aktuelle Investition ein erster Schritt.“

Von Alexander Beckmann

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