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30 Archäologen in Freyenstein und Wittstock

Fachpublikum begrüßt 30 Archäologen in Freyenstein und Wittstock

Die Verbandstagung der Landesarchäologen führte rund 30 Fachleute aus ganz Deutschland am Mittwoch auch nach Freyenstein und Wittstock. Ziele waren das Schloss und der Archäologische Park in Freyenstein sowie die Gedenkplattform für die Schlacht am Scharfenberg in Wittstock.

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Die Archäologen bei ihrem Besuch in Freyenstein.

Quelle: Björn Wagener

Freyenstein. Das Schloss und der Archäologische Park in Freyenstein sind seit Mittwoch bundesweit ein gutes Stück bekannter geworden – zumindest in Fachkreisen. Denn die Verbandstagung der Landesarchäologen brachte rund 30 Teilnehmer aus ganz Deutschland in den Wittstocker Ortsteil, um sich dort umzusehen. Die jährlich einmal stattfindende Tagung führte die Archäologen nach Wittenberge (Prignitz), wo die Gruppe die Ölmühle besuchte. Von dort aus ging es mit dem Bus auf Exkursion in die Umgebung – zunächst nach Seddin bei Groß Pankow (Prignitz), wo sich das Königsgrab befindet, dann nach Freyenstein und schließlich zur Gedenkplattform für die Schlacht am Scharfenberg in Wittstock.

Der Vize-Bürgermeister Dieter Herm begrüßte die Gäste in der frisch sanierten großen Hofstube des Schlosses in Freyenstein und umriss kurz die großen finanziellen Anstrengungen, die nötig waren, um das Schloss zu sanieren und den Archäologischen Park herzurichten. Beide Projekte hatten Jahre der Vorbereitung und Umsetzung in Anspruch genommen und wurden erst im vergangenen Jahr fertig. Ebenso neu ist die Gedenkplattform in Wittstock.

Freude über große Wertschätzung

Dieter Herm freute sich über die „große Wertschätzung“, die mit dem Besuch der Fachleute einhergehe. Christine Neumann, die den Archäologischen Park betreut, präsentierte den Gästen die dortige moderne Interpretation des alten Freyenstein und wies auf die Frauenrechtlerin Minna Cauer hin, die 1841 in dem Städtchen geboren wurde.

Dass Freyenstein mit auf die Agenda des Verbandstages gesetzt wurde, war eine Idee von Franz Schopper, dem brandenburgischen Landesarchäologen. „Im Großraum Prignitz wird aus archäologischer Sicht sehr viel getan. Es geht darum, die hiesige Denkmallandschaft zu zeigen und vielleicht auch Lob und Kritik zu hören“, sagt er. Auch Michael Rind aus Münster, der Vorsitzende des Verbandes der Landesarchäologen, sprach am Mittwoch von einem „spannenden Ort, tollen Ensemble und Vorzeigeobjekt“.

Der Ausflug der Archäologen in den Großraum Prignitz werde auch in Fachpublikationen dokumentiert, hieß es am Mittwoch in Freyenstein.

Von Björn Wagener

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