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Ostprignitz-Ruppin 300 bunte Neuruppiner und 60 AfD-ler
Lokales Ostprignitz-Ruppin 300 bunte Neuruppiner und 60 AfD-ler
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20:16 22.02.2016
„Neuruppin bleibt bunt“ am Montagabend in Neuruppin. Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin

Unter einem Großaufgebot der Polizei fanden am Montagabend in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) gleich zwei Demonstrationen statt – beide auf dem Schulplatz. „Neuruppin bleibt bunt“ setzte ein Zeichen „gegen Schießbefehl und Stacheldraht“. Die AfD hieltt ihre Kundgebung „gegen Politikversagen“ ab.

Webcam mit Blick auf den Schulplatz >

Die Polizei war mit 20 Mannschaftswagen angerückt. Um die beiden Demo-Parteien auseinanderzuhalten, hatte sie auf dem Schulplatz einen etwa 50 Meter breiten Korridor eingerichtet. 130 Polizisten waren im Einsatz.

Neuruppin, 22. Februar 2016 – Unter einem Großaufgebot der Polizei gab es am Montagabend in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) gleich zwei Demonstrationen – beide auf dem Schulplatz. „Neuruppin bleibt bunt“ setzte ein Zeichen „gegen Schießbefehl und Stacheldraht“. Die AfD hielt ihre Kundgebung „gegen Politikversagen“ ab.

Auf Seiten des Aktionsbündnisses hatten sich gegen 17.30 Uhr 300 Menschen versammelt. Zahlreiche Politiker waren dabei, darunter Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde, Landrat Ralf Reinhardt, die SPD-Landtagsabgeordnete Ulrike Liedtke und mehrere Kreistagsabgeordnete. Ein kurdisch-syrisches Ensemble sorgt mit seiner Musik für Stimmung.

Jens-Peter Golde sagte: „Ob NPD, Pegida oder AfD – jeder, der nicht seinen Teil zur Lösung des Problems leistet, sollte die Klappe halten.“

Auf der anderen Seite des Schulplatzes hat gegen 18 Uhr die Alternative für Deutschland (AfD) aufgeschlagen, sie konnte nur rund 60 Menschen mobilisieren. Auch AfD-Landtagsmitglied Andreas Kalbitz wollte teilnehmen.

Von Frauke Herweg

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