Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin 60 Störche auf einmal
Lokales Ostprignitz-Ruppin 60 Störche auf einmal
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 19.08.2017
Hausdächer voller Störche – diesen seltenen Anblick gab es kürzlich in Blumenthal zu sehen. Quelle: Privat
Anzeige
Blumenthal

Storchenalarm in der Buttstraße in Blumenthal: Außergewöhnlich viele dieser majestätischen Vögel fanden sich dort dieser Tage zusammen – ein beeindruckendes Bild. Stefan Geyer machte einige Fotos. Sie zeigen zum Teil sieben bis acht Störche auf einem einzigen Hausdach. Auch fanden sich viele der Vögel auf einer gemähten Wiese ganz in der Nähe zusammen. „Das hat es so zuvor noch nie gegeben“, sagt Ortsvorsteherin Bettina Teiche.

Das bestätigt auch Hobby-Ornithologe Wolfgang Oerter. Viele von ihnen seien beringt gewesen. Er habe mit einem Fernglas sechs von ihnen abgelesen und die Daten an die Vogelwarte Hiddensee gemeldet. Jetzt wartet er auf die Ergebnisse.

Fast ausschließlich Jungtiere

Was sich sicher habe feststellen lassen, ist die Tatsache, dass es sich fast ausschließlich um Jungtiere handelte. Lediglich drei der 60 Vögel seien Altstörche gewesen, so Oerter. Das habe er an bestimmten Merkmalen wie etwa der Farbe der Schnäbel erkennen können.

Die Jungtiere sind die ersten, die in die Überwinterungsgebiete starten, nachdem sie ihre kurze Kindheit in der Region verlebt haben. An für sie günstigen Stellen, die möglichst viel Nahrung versprechen, sammeln sie sich, um dann zu starten, wenn die Zugbedingungen günstig sind, beschreibt Oerter die Situation. In Blumenthal sei das am Montag der Fall gewesen, hat er beobachtet. An diesem Tag war die Storchen-Invasion vorbei, die am 10. August begonnen hatte.

Lediglich manchen Dächern ist der Besuch der großen Vögel durch ihre Hinterlassenschaften noch anzusehen.

Von Björn Wagener

Dass die Wittstocker Heide nach wie vor als Trainingsfeld für Kriegseinsätze dienen sollte, erzürnte viele Gegner des Bombodroms gewaltig. Noch schlimmer waren aber Pläne, wonach dort auch der Abwurf von Nuklearwaffen geübt werden sollte. Sinnbildlich für den Protest wurden bunte Papierkraniche, wie sie in Japan als Mahnung gegen den Atomkrieg gelten.

19.08.2017

Das Traditionsschiff „Hertha“ – Gründungsschiff des Berliner Vereins Hertha BSC – liegt noch immer in Wustermark. Das Schiff sollte nach Berlin überführt werden. Doch noch immer liegen die notwendigen Genehmigungen für die Fahrt der alten Dame auf den Berliner Gewässern nicht vor. In Wusterhausen geht derweil der Fahrgastbetrieb mit der „Neptun“ weiter.

19.08.2017

Es war einer der größten Einsätze in der Region seit Jahren: Die Arbeit am leckgeschlagenen Salpetersäure-Laster war für die Feuerwehrleute nicht nur anstrengend, sondern auch gefährlich. Drei von ihnen wurden am Dienstag ins Krankenhaus gebracht, zwei von ihnen sollen giftige Dämpfe eingeatmet haben.

16.08.2017
Anzeige