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Ostprignitz-Ruppin 8. Nordic Walking Tag absolviert
Lokales Ostprignitz-Ruppin 8. Nordic Walking Tag absolviert
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00:18 05.05.2016
Der Nordic-Walking-Tag punktet alljährlich mit der Kulisse rund um die Daberburg. Quelle: Christamaria Ruch
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Alt Daber

Sonne satt und der Blick auf das Thermometer zeigte am Sonntagvormittag 12 Grad. Damit fanden die mehr als 65 Akteure zwischen zehn und 78 Jahren beim 8. Nordic-Walking-Tag in Alt Daber ideale Bedingungen für ihre Touren durch die Wittstocker Heide. Olaf Wolff, Trainer für Nordic Walking aus Neuruppin, räumte gleich mit einem Vorurteil auf: „Das ist kein Schönwettersport, sondern von Frost bis Hitze kann jeder bei Nordic Walking unterwegs sein.“

Trainer Olaf Wolff: „Extrem gute Landschaft“

Die Barmer GEK, der Tourismusverein Wittstocker Land und die Touristinformation der Stadt Wittstock bereiteten erneut diese Veranstaltung vor. An ihrer Seite standen wie gewohnt Physiotherapeuten sowie Wellness- und Fitnesstrainer – sie gaben den Takt auf den drei Routen vor. „Ohne diese ehrenamtliche Arbeit könnten wir diesen Tag gar nicht über die Bühne bringen“, merkte Annegret Puslat, Regionalgeschäftsführerin bei der Barmer GEK in Neuruppin, an. Neben der Strecke über drei Kilometer standen wie in den Vorjahren auch acht oder zwölf Kilometer zur Auswahl. Guido Bischoff ebnete mit seinen Mitarbeitern des Forsthofes im Vorfeld die Wege für den Parcours. Der Forstoberinspektor und Leiter des Stadtforstes ist für viele zugleich „das Gesicht der Wittstocker Heide“, wie Jürgen Paul vom Tourismusverein anmerkte. Paul entwarnte auch: „Das Wetter ist ja immer ein Thema, doch heute wird es trotz der guten Außentemperaturen noch keinen Zeckenalarm geben.“ Beim Blick in die Startlisten für die einzelnen Strecken fiel auf, dass die Freizeitsportler über eine gute Kondition verfügen. Von Beginn an gilt die Distanz über acht Kilometer als der Renner schlechthin. 33 Frauen und Männer entschieden sich am Sonntag für diese Tour. „Die Landschaft hier ist extrem gut“, lautete Olaf Wolffs Urteil. Er schwört auf Nordic Walking und sieht darin ein Ganzkörpertraining. Basis ist jedoch die Erwärmung.

Mareen Kluge hielt Eindrücke von der Strecke mit der Kamera fest. Quelle: Christamaria Ruch

Ailien Jordt, Tina Meißner, Madlen Wirtz und Olaf Wolff brachten die einzelnen Gruppen vor dem Startschuss in Wallung. „Die Beine pendeln lassen und dann das rechte Kniegelenk drehen“, lautete eine von Wolffs Übungen. Tina Meißner ermutigte ihre Gruppe: „Das sind alles entspannte Sachen, niemand soll sich bei der Erwärmung über seine Schmerzgrenze hinaus bewegen.“ Deshalb riet sie von ruckartigen Bewegungen ab. „Das rechte Ohr auf die rechte Schulter legen und dann mit der linken Seite weitermachen“, hieß eine ihrer Anweisungen.

Eine Sportlerin fiel besonders auf. Mareen Kluge aus Neuruppin schnallte sich im Auftrag von Olaf Wolff eine Kamera vor die Brust. „Die Fotos von der Strecke werden ins Internet gestellt“, so Kluge. Vor eineinhalb Jahren fiel ihre Wahl auf Nordic Walking. „Olaf Wolff hat mich dazu bewegt und das an der frischen Luft macht mir Spaß. Wolff erkläre ihrer Meinung nach „die Technik gut und motiviert jeden.“ Mareen Kluge bevorzugt das Walken in der Gruppe: „Allein raffe ich mich nicht auf.“ Die zwölf Kilometer sind für sie eine gute Strecke und für die Atmosphäre in der Wittstocker Heide hielt sie den Daumen nach oben: „Im Wald ist Nordic Walking doch viel angenehmer als in der Stadt.“

Von Christamaria Ruch

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