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Ostprignitz-Ruppin 8. Zechower Schleppertreffen gut besucht
Lokales Ostprignitz-Ruppin 8. Zechower Schleppertreffen gut besucht
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00:17 01.06.2016
In allen Formen, in allen Farben, in allen Altersklassen. Quelle: Buddeke
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Zechow

Der Lanz Bulldog will und will nicht anspringen. Ein ums andere Mal versucht sein Besitzer, Horst Didßun, mithilfe des an der Kurbelwelle aufgesteckten Lenkrads den Motor zum Klingen zu bringen: Pustekuchen. Die Diva Baujahr 1937 ziert sich – als derart hochbetagter Veteran darf sich der Traktor ein paar Startschwierigkeiten leisten. Die Schrauberfreunde drängen sich drumherum, jeder hat einen Tipp. Ein Schraubenzieher kommt zum Einsatz – schließlich schafft ein junger Mann dann doch, was vorher misslang. Das Schätzchen knattert laut und blechern, als wenn es in einer Tonne stünde. Das liegt am hinten angebrachten Auspuff – das ist für Lanz untypisch, für den Fahrer indes weitaus gesünder. „Stimmt“, so Didßun. „Ich hab einfach nicht kräftig genug gedreht.“ Nun steht dem Start des alten Eisens bei der großen Ausfahrt nichts mehr im Wege. Neben dem Lanz bullert schon ein weiterer Oldtimer so stark, dass die Sitzschale etliche Zentimeter hoch vibriert.

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8. Schleppertreffen in Zechow

Mehr als 120 Treckerveteranen sind es, die beim 8. Schleppertreffen in Zechow bestaunt werden können. „Das ist Wahnsinn“, so Roy Wollitz vom organisierenden Verein Schlepperfreunde Ruppiner Schweiz. Diesmal habe man sich statt der selbst gemachten Handzettel Profi-Flyer in großer Auflage gegönnt – das scheint einiges gebracht zu haben. Von weither sind die Trecker angereist: drei kamen aus dem Großraum Bremen – und zwar auf Achse – am Montag war Start. „Ich habe nicht schlecht gestaunt, als die am Donnerstag vor meiner Tür standen“, so Wollitz. Einige andere sind aus Rügen gekommen. Auch die Besucher – weit mehr als 1000 waren es am Sonneband – scheuten keine Kilometer. Karsten Vettin ist aus Kyritz gekommen und zum ersten Mal in Zechow. „Ist interessant hier“, lobt er und schaut sehnsüchtig zu einem Lanz Bulldog Baujahr ’39. „Top Trecker, Wahnsinns-Sound“, schwärmt er. „Aber den kannste nicht mehr bezahlen.“

Ein Stück weg raucht es gewaltig. Der Verein „Feinstaubfreunde Schönow“ hat gerade wieder den Motor der Spitfire, ein Jagdflugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg, gestartet. Daneben zieht ein Trecker einsam seine Bahn – schwer belastet durch die angehängte Betonplatte: für die Treckerfreunde ein Sport am Rande des Geschehens. Etwas weiter macht sich Nils für die Ausfahrt klar. Der Junge aus Neuruppin ist mit Opa Henrik Greiser gekommen. Was Nils mal werden will? Treckerfahrer – was für eine Frage.

Von Regine Buddeke

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