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Ostprignitz-Ruppin 9. Nordic-Walking-Tag in der Wittstocker Heide
Lokales Ostprignitz-Ruppin 9. Nordic-Walking-Tag in der Wittstocker Heide
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00:17 10.05.2017
Im Schatten der Daberburg versammelten sich die 63 Akteure zum Nordic Walking Tag. Neben Bad Belzig ist Wittstock die einzige Stadt in Brandenburg, in der sich der Nordic Walking Tag etabliert hat. Quelle: Christamaria Ruch
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Alt Daber

Mit dem Rad nach Alt Daber fahren, dort die Nordic Walking Stöcke auspacken und im flotten Tempo den Parcours durch die Wittstocker Heide absolvieren. Zum Abschluss wieder auf den Drahtesel schwingen und nach Hause radeln. Dieses Fitnessprogramm absolvierte am Sonntag eine Gruppe von Frauen und Männern.

Sie alle beteiligten sich am 9. Nordic-Walking-Tag. Insgesamt 63 Akteure brachten sich in Position. Dabei konnten sie zwischen drei Strecken wählen – drei, acht oder zwölf Kilometer.

45 Freizeitsportler auf der acht Kilometer-Distanz

Die Barmer Gesundheitskasse (GEK), der Tourismusverein Wittstocker Land und die Touristinformation der Stadt Wittstock bereiten Jahr für Jahr diese Veranstaltung vor. Guido Bischoff, Leiter des Stadtforstes, ebnete mit seinen Mitarbeitern des Forsthofes im Vorfeld die Wege. Josefin Siekerkotte, Christin Schumacher, Olaf Wollf und Jürgen Paul begleiteten ehrenamtlich die einzelnen Gruppen. Jürgen Paul bewegte sich bislang vorrangig als Natur- und Landschaftsführer und führte nun erstmals eine Walkinggruppe an. „Ich habe ein Sondertraining bei Olaf Wolff absolviert“, so Paul. Einmal mehr erwies sich die Distanz über acht Kilometer als besonders beliebt – 45 Freizeitsportler wählten diese Strecke.

Tradition: Jede Route startet über die Brücke vom Daberbach in die Heidelandschaft. Quelle: Christamaria Ruch

Sigrid Krüger und Karin Knebel legten die elf Kilometer aus Zaatzke mit dem Fahrrad zurück. „Wir sind heute das vierte Mal dabei“, so Krüger. Vor 15 Jahren besuchten beide einen Nordic Walking Kurs, sind zu jeder Jahreszeit als Gruppe und mit Stöcken unterwegs. „Ich habe das damals wegen der Rückenschmerzen angefangen, das hilft wirklich“, so Karin Knebel. Beide zollten dem Veranstaltungsteam Respekt: „Das ist immer sehr gut organisiert.“ Auch Trainer Olaf Wolff stimmte dem zu: „Wittstock ist ein gutes Pflaster für Nordic Walking.“ In der Tat: Wittstock ist neben Bad Belzig die einzige Stadt in Brandenburg, wo sich der Nordic Walking Tag etabliert hat, teilte Annegret Puslat, Regionalgeschäftsführerin bei der Barmer GEK in Neuruppin, mit.

Trainer zeigt die richtige Technik

Seit sechs Wochen bietet Olaf Wolff über die Volkshochschule einen Nordic Walking Kurs an; donnerstags startet eine Gruppe aus 13 Freizeitsportlern in Alt Daber. Erika und Siegfried Runge aus Berlinchen sind nun auch am richtigen Laufstil interessiert. „Wir haben vor einigen Jahren die Stöcke gekauft, aber noch nicht genutzt, weil uns die Technik fehlt“, sagte Erika Runge. Nun gab sie den Anstoß und reihte sich mit ihrem Mann bei der drei Kilometer kurzen Strecke ein.

Erst langsam erwärmen, dann walken. Quelle: Christamaria Ruch

„Wenn Sie den langen Arm mit Stock nach vorn und hinten setzen, reicht das für das Erste“, gab Olaf Wolff dem Ehepaar auf den Weg. Ingrid und Gerhard Hartwig aus Wittstock gehören hingegen fast schon zum Inventar beim Nordic Walking Tag. „Wir haben nur einmal gefehlt, da war es so kalt“, sagte sie. Täglich fahren Hartwigs Fahrrad und schätzen vor allem im Winter eine Nordic Walking Tour durch die Wittstocker Heide. „Bei uns geht es nicht um die Wette, die Bewegung ist einfach gut“, sagte Ingrid Hartwig.

Von Christamaria Ruch

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