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90 Aussteller bei Gewerbeschau

Wittstock 90 Aussteller bei Gewerbeschau

90 Vertreter der regionalen Wirtschaft und aus Vereinen gaben am Sonntag Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Bei der 16. Gewerbeschau in Wittstock konnten wieder Informationen über die Firmen vermittelt und persönliche Gespräche ermöglicht werden. Auch die Suche nach Unternehmensnachwuchs stand im Blickpunkt.

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Kevin Apitz und Tobias Wagner (v. l.) informierten über Ausbildungen bei Swiss Krono.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. „Über die Kreisgrenzen hinweg ist die Außenwirkung der Gewerbeschau spürbar“, sagte Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann am Sonntag Vormittag bei seiner Begrüßung. Die 16. Auflage der Gewerbeschau ging im Gewerbegebiet Pritzwalker Straße in Wittstock über die Bühne. 90 Unternehmen und Vereine von Friesack bis Wittenberge stellten sich unter dem Motto „Schau dich schlau“ zur Schau. „Genau das ist auch das Ziel in einer lebenswerten Stadt“, so Gehrmann.

Zum Auftakt des Tages öffnete sich wie im Vorjahr der Himmel und brachte Regenwetter. Gehrmann münzte diesen negativen Bei­geschmack um und sagte: „Mit Blick auf die Landesgartenschau 2019 hier bei uns gehört auch Wasser dazu.“ Erneut bereiteten die Mitglieder des Mittelstandsvereins um Detlef Beuß und die Stadtverwaltung Wittstock diese Leistungsschau mit umfangreichem Rahmenprogramm vor. Beuß dankte zugleich dem Wirtschaftsförderer Dieter Herm für sein Wirken. Herm geht demnächst in den Ruhestand und erhielt die Ehrenmitgliedschaft im Verein. Erstmals überließ Jörg Gehrmann dem Wirtschaftsförderer die Aufgabe, den Tag im Gewerbegebiet zu eröffnen. „Ich bin erstaunt, dass sich der Bürgermeister soweit zurücknimmt“, kommentierte Dieter Herm.

Wirtschaftsförderer Dieter Herm (3 v l) eröffnete die Schau

Wirtschaftsförderer Dieter Herm (3. v. l.) eröffnete die Schau.

Quelle: Christamaria Ruch

Landtags- und Bundestagsabgeordnete sowie Vertreter aus benachbarten Kommunen gesellten sich zum traditionellen Rundgang. Neuling Katinka Hartmann aus dem mecklenburgischen Suckow präsentierte die Kramer und Kutscher Erzeugungs- und Verbrauchsgemeinschaft. Dort werden ökologische Produkte unter dem Motto „Regionaler Genuss“ vertrieben. Auch Wittstock gehört zum bis zu 50 Kilometer großen Liefergebiet. „Wir bauen diesen Lieferservice seit einem halben Jahr auf“, sagte Katinka Hartmann.

Auch die Dummer-Gesellschaft aus Pritzwalk präsentierte sich erstmals bei einer Gewerbeschau in Wittstock. Das Unternehmen vermietet Arbeitsbühnen und hat 130 Fahrzeuge vom Tieflader bis zur Teleskopbühne mit 42 Meter Arbeitshöhe im Fuhrpark. Niederlassungsleiter Gordon Eisen sowie Service- und Schulungsleiter Bernd Haak brachten eine Hebebühne mit 21 Meter Arbeitshöhe mit. „Heute geht es primär um eine optische Darstellung“, sagte Gordon Eisen. Neben dem Standort Pritzwalk ist die Dummer-Gesellschaft in Schwerin ansässig, hat insgesamt 17 Mitarbeiter und bildet Firmennachwuchs zum Industriemechaniker sowie zur Kauffrau für Büromanagement aus. „Es ist schwierig, geeignete Fachkräfte zu finden, aber wenn Schulabgänger den richtigen Willen zeigen, kann nach der Ausbildung auch eine Übernahme erfolgen“, sagte Bernd Haak.

Swiss Krono informiert über die Ausbildung

Der im Gewerbegebiet ansässige Homemarket präsentierte sich ebenfalls erstmals bei der Schau und holte dabei Swiss Krono als Zulieferer ins Boot. „Wir nutzen jede Chance, potenzielle Bewerber für die Ausbildung zu finden“, sagte Swiss-Krono-Ausbildungsleiter Tobias Wagner. Dabei setzt das Unternehmen auf Werbung auf Augenhöhe: Auszubildende wie Julia Münzberger und Kevin Apitz stehen Rede und Antwort und informieren bei Übernahmechancen sowie Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen. Beide begannen 2015 ihre Ausbildung. Die 20-Jährige wird Industriekauffrau und der 28 Jahre alte Apitz Fachkraft für Lagerlogistik. Er fällt aus dem alltäglichen Rahmen und ist der erste Auszubildende, der wegen seiner hervorragenden Leistungen nun ein ganzes Jahr übersprungen hat. „Bei Elektronikern oder Industriemechanikern ist das Überspringen nicht möglich wegen der Komplexität der Ausbildung“, schränkte Tobias Wagner ein. Allenfalls können in diesen Berufen die Ausbildungszeiten um wenige Monate verkürzt werden.

Von Christamaria Ruch

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