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948 Blitze in einer Woche

Geschwindigkeitskontrollen in Ostprignitz-Ruppin 948 Blitze in einer Woche

Bei groß angelegten Geschwindigkeitskontrollen haben Polizisten der Direktion Nord innerhalb einer Woche 948 Temposünder erwischt. Der schnellste Fahrer rauschte in einer Tempo-80-Zone mit 148 Kilometern pro Stunde in die Blitzerfalle. Dafür bekommt er mindestens zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot. Positiv: Alle Fahrer waren nüchtern.

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Zahlreiche Beamte nahmen eine Woche lang Raser ins Visier.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Innerhalb einer Woche haben Polizisten der Direktion bei einer sogenannten Tispol-Kontrolle 948 Temposünder erwischt. Darüber hinaus registrierten die Beamten 30 sonstige Verstöße, teilt eine Sprecherin mit. Gemessen wurden insgesamt knapp 44 000 Fahrzeuge. 866 Verstöße fielen in den Verwarngeld- und 114 in den Bußgeldbereich. Der schnellste Raser wurde mit 148 km/h auf einer Tempo-80-Strecke erwischt. Das bedeutet für den Fahrer mindestens zwei Punkte im Verkehrssünderregister in Flensburg, zwei Monate Fahrverbot und 440 Euro Bußgeld.

Von 98 gemessenen Lkw waren insgesamt 28 zu schnell unterwegs. 260 Pkw, zwölf Lkw und sechs Motorräder beziehungsweise Mopeds wurden mit dem Hand-Laser-Gerät überprüft. Dabei wurden 62 Überschreitungen registriert und geahndet, davon sieben im Bußgeldbereich. Der schnellste Autofahrer wurde mit 105 km/h auf einer 70-Strecke gemessen. Das heißt für ihn mindestens einen Punkt und 120 Euro Bußgeld, gegebenenfalls auch ein Fahrverbot.

Die Beamten des Videowagens stellten drei Raser. Davon mussten zwei ausländische Fahrzeugführer sofort jeweils 500 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen, bevor sie weiter fahren durften. Einer war mit 95 km/h durch eine Tempo-60-Baustellenstrecke gefahren, der andere hatte den erforderlichen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Auto laut Polizei erheblich unterschritten.

Zudem stoppten und kontrollierten die Beamten 104 weitere Fahrzeuge und stellten dabei 30 Verstöße fest. Fünf Lkw-Fahrer hatten gegen das Fahrpersonalgesetz verstoßen. Bei zwei Lkw war die Ladung nur ungenügend gesichert, zwei Fahrzeugführer waren nicht angeschnallt und einer telefonierte während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung. Beanstandet wurden insgesamt 13 Fahrzeuge.

Bei den kontrollierten Pkw wurden 17 Verstöße registriert: Einige Fahrer telefonierten hinterm Steuer oder waren nicht angeschnallt, andere hatten keine Papiere dabei.

Als positiv wertet die Polizei, dass alle kontrollierten Fahrer nüchtern waren.

Von MAZonline

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