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Ostprignitz-Ruppin A 10 und A 24: Baustart in wenigen Wochen
Lokales Ostprignitz-Ruppin A 10 und A 24: Baustart in wenigen Wochen
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00:21 11.02.2018
Vorbereitung für den Ausbau: Seit Oktober lässt die Deges wie hier bei Fehrbellin entlang der Strecke bereits Bäume fällen. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Der Startschuss für den Umbau der A 24 und der A 10 zwischen Neuruppin und dem Dreieck Pankow steht kurz bevor. Die Deutsche Einheit Fernstraßenbau- und -planungsgesellschaft (Deges) in Berlin geht davon aus, dass der Ausbau auf den rund 60 Kilometern in wenigen Wochen beginnen wird. Ein konkretes Datum kam der Deges-Sprecher Michael Zarth zwar noch nicht nennen, aber immerhin einen Zeitraum. „Wir rechnen damit nicht vor März und nicht nach Mai“, sagt er.

Der Ausbau des nördliche Berliner Rings und der A 24 bis Neuruppin waren eines der Prestigeprojekte des früheren Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt (CSU). Er hatte durchgesetzt, dass nicht der Bund als Eigentümer der Autobahn baut, sondern private Firmen zum Zuge kommen. Sie sollen das Milliardenprojekt finanzieren, den Ausbau übernehmen und die Strecke inklusive des schon erneuerten Dreiecks Havelland 30 Jahre lang betrieben. Dafür bekommen die Investoren vom Bund eine Art Miete bezahlt.

Deren Höhe hängt davon ab, wie gut die Investoren die Autobahn in Schuss halten und wie oft diese für Reparaturen und Ähnliches gesperrt werden muss. Die Deges – eine Tochtergesellschaft des Bundes und der Länder – betreut das Projekt für den Staat. Sie kümmert sich auch um vorbereitenden Arbeiten, etwa die Bäumfällungen, die seit Herbst entlang der A 10 und der A 24 laufen.

Deges: Investoren bereiten den Baubeginn gerade vor

Ein Konsortium um zwei große Baukonzerne hatte im Dezember vom Bund den Zuschlag für das Autobahnbauprojekt bekommen: die niederländische Royal BAM Group und die Firma Habau aus Österreich. Sie sind gerade dabei, eine gemeinsame Firma zu gründen. Noch im Februar soll der 30-Jahres-Vertrag mit dem Bund unterzeichnet werden, sagt der Deges-Sprecher Michael Zarth. Ab 1. März wäre dann das neue Unternehmen für die Autobahn zwischen Dreieck Pankow und Neuruppin zuständig. Den konkreten Baubeginn wird wohl erst dann feststehen. Eigentümer bleibt formal stets der Bund.

Der nördliche Berliner Ring zwischen den Dreiecken Pankow und Havelland soll komplett neu gebaut und dabei auf sechs Fahrtstreifen verbreitert werden. Auch die A 24 bis Neuruppin wird komplett erneuert – dort bleibt es aber bei zwei Spuren pro Richtung. Lediglich der Seitenstreifen soll verbreitert werden, damit er bei besonders viel Verkehr notfalls als dritte Spur genutzt werden kann.

Der Ausbau soll in mehreren Abschnitten gleichzeitig erfolgen und mindestens bis 2022 dauern. Der Bund erwartet dafür Kosten von rund 1,2 Milliarden Euro.

Von Reyk Grunow

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