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Ostprignitz-Ruppin A-cappella-Chor fährt zum Bundesausscheid
Lokales Ostprignitz-Ruppin A-cappella-Chor fährt zum Bundesausscheid
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02:15 29.06.2017
Der Neuruppiner A-cappella-Chor schaffte es in Finsterwalde aufs Siegertreppchen. Quelle: Privat
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Neuruppin

Jubel brach aus, als Konstanze Sander vom Landesmusikrat Brandenburg in Finsterwalde am späten Samstagnachmittag das Ergebnis des 7. Landeschorwettbewerbs verkündete: Der Neuruppiner A-cappella-Chor hat es geschafft. Die Sänger dürfen im kommenden Jahr beim Bundeswettbewerb in Freiburg antreten. Mit ihnen vertreten dort die Potsdamer Vokalistinnen und PopKon Cottbus 2018 das Land Brandenburg.

Alle drei hatten sich die zur Teilnahme nötigen Punkte ersungen, das heißt, sie haben mit sehr gutem Erfolg teilgenommen. Eine Delegierung zum Deutschen Chorwettbewerb erhält jeweils der Chor, der den ersten Platz in seiner Kategorie belegt und mindestens 21 Punkte erreicht hat. Das haben die Neuruppiner geschafft.

Chorfest in der Sängerstadt Finsterwalde

Insgesamt sechs Chöre aus den Kategorien Gemischter Chor, Frauenchor und Jazz hatten sich im Oberstufenzentrum Elbe-Elster den vier Juroren gestellt, erfahrenen Chordozenten aus Berlin, Sachsen und Schleswig-Holstein. Der Landeswettbewerb, der nur alle vier Jahre stattfindet, wurde erstmalig im Rahmen des Chorfestes des Brandenburgischen Chorverbandes in der Sängerstadt Finsterwalde ausgetragen. Es war das 14. Chorfest in Finsterwalde. 60 Chöre standen auf den in der Stadt verteilten Bühnen. Mittelpunkt war der Marktplatz, wo unter anderen der Alt Ruppiner Möhringchor auftrat. Die Herren drückten den heimischen Sängerkollegen die Daumen: Es hat geholfen.

Fünf Titel gehörten zum Wettbewerbsprogramm, das die 36 Sängerinnen und Sänger präsentierten. Diese hatte der Chor neben anderen Liedern auch beim Besuch eines befreundeten Chores in Litauen in einem Konzert gesungen. Am Mittag gab der Chor noch ein zwanzigminütiges Konzert mit einem kleinen Ausschnitt des aktuellen Programms in einer Kirche.

Fahrkarte nach Freiburg

Die Neuruppiner bekamen nicht nur die Fahrkarte nach Freiburg, sondern erhielten außerdem noch einen Sonderpreis der Stadt Finsterwalde in Höhe von 200 Euro.

Nach der Ergebnisbekanntgabe auf der großen Marktbühne erfolgte die Rückfahrt. Die drei Stunden Busfahrt vergingen wie im Flug. „Unsere Arbeit und unser Engagement haben sich ausgezahlt“, sagt der Vorstandsvorsitzende Manfred Raabe. Aber, schränkte der künstlerische Leiter Hans-Peter Schurz ein, „wir wissen jetzt, was zu tun ist.“ Denn neben Lob werden die Chorleiter von den Juroren auch auf mögliche Fehler hin gewiesen.

Tradition ist die alljährliche Advents-Chorgala

Zurzeit hat der 1971 gegründete Chor etwa 50 Mitglieder im Alter von Anfang 20 bis 70 Jahren. Sein Repertoire umfasst die Chorliteratur der vergangenen 500 Jahre. Tradition ist die alljährliche Advents-Chorgala, zu der sich der gastgebende A-cappella-Chor heimische Chöre einlädt sowie die Aufführung des Weihnachtsoratoriums am vierten Adventssonntag.

Die Sängerinnen und Sänger haben nun bis Mai kommenden Jahres Zeit, an sich zu arbeiten und den Pflichttitel einzustudieren. Dann heißt es, auf nach Freiburg. Und dort wird sich zeigen, ob die Neuruppiner in der Bundesliga mitspielen, denn dort messen sich die besten deutschen Laienchöre. Nun geht der Chor erst einmal in die Sommerpause. Ab September beginnen wieder die wöchentlichen Proben. Ein Probenwochenende Ende September in der Musikakademie Rheinsberg ist fest gebucht.

Der Chor probt ab September wieder jeden Dienstag von 19.15 bis 21.15 in der Aula des Karl-Friedrich-Schinkel-Gymnasiums. Interessierte sind herzlich willkommen.

Von Dagmar Simons

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