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Ostprignitz-Ruppin ASB-Sozialstation feiert 10-Jähriges
Lokales Ostprignitz-Ruppin ASB-Sozialstation feiert 10-Jähriges
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12:57 10.10.2017
Erst brachten die Kinder der Kita „Kinderland musikalische Grüße, dann ließen sie Luftballons gen Himmel steigen. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

Die Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Sozialstation „mittendrin“ in Wittstock feierte am Dienstag das zehnjährige Bestehen. Und wer genauer auf das Datum und die Uhrzeit sah, entdeckte immer wieder die Zahl 10: Am 10.10. um 10.10 Uhr öffneten die Mitarbeiter und Ehrenamtliche das Infozelt auf dem Marktplatz sowie die Kaffeestube in der Sozialstation in der Poststraße.

„Bei diesem Jubiläum lag das einfach für uns nah, diese Zahl in den Vordergrund zu stellen“, sagte Birgit Frauböse, stellvertretende Pflegedienstleiterin. Auch wenn der ASB-Ortsverband Neuruppin seit März 1990 aktiv ist, dauerte es noch 17 Jahre, bis der ASB in Wittstock Fuß fasste. Denn im Jahr 2007 übernahm der ASB zunächst eine Sozialstation in Herzsprung mit zwölf Mitarbeitern.

Stefanie Scharf (l.) kam immer wieder mit Besuchern ins Gespräch. Quelle: Christamaria Ruch

Pflegedienstleiterin Stefanie Scharf stand nun mit weiteren Mitarbeitern im haupt- und ehrenamtlichen Bereich den Besuchern Rede und Antwort. Dabei standen Fragen nach einem Platz in der Seniorenwohngemeinschaft im Raum oder Anfragen zu dem Leistungskatalog vom ASB. Auch das Quiz mit vielen Hauptpreisen traf den Nerv. Sie alle wurden von Einzelhändlern aus Wittstock bereit gestellt.

Doch zunächst brachten Mädchen und Jungen mit ihrer Erzieherin Anke Wolter von der Kita „Kinderland“ musikalische Glückwünsche. „Seit drei bis vier Jahren besteht der Kontakt. Die Kinder bringen unsere Senioren immer wieder zum Lachen, wenn sie bei Festen auftreten“, sagte Stefanie Scharf. Und: „Kinder sind die Türöffner für glückliche Gesichter.“

33 Mitarbeiter gehören zum ASB-Team. Das sind acht examinierte Fachkräfte einschließlich der Pflegedienstleitung. Hinzu kommen 25 Pflegehelfer und Alltagsbegleiter und eine Schar Ehrenamtliche. Sie alle sorgen sich um die 100 Klienten im ambulanten und stationären Bereich. Älteste Bewohnerin ist Irma Schumacher (98).

Martina Malchow ist die dienstälteste Altenpflegerin. Quelle: Christamaria Ruch

Martina Malchow ist die dienstälteste Altenpflegerin. „Ich war schon zuvor sechs Jahre in der Sozialstation Herzsprung tätig und bin hier von Anfang an dabei“, sagte die 57-Jährige. „Menschen helfen und für sie da sein, liegt mir am Herzen.“ Auch wenn es immer wieder „schwierig ist, Patienten loszulassen, muss man lernen, damit umzugehen, sonst zerbricht man an der Arbeit.“ Ganz neu im ASB-Team ist der 18-jährige Marco Müller. „Er ist unser erster Azubi in der Erstausbildung und er kommt sehr gut bei den Senioren an“, sagte Stefanie Scharf. „Für uns alle wird zukünftig die Kooperation zwischen den Pflegediensten wichtiger werden, denn sonst können die Senioren im ländlichen Raum langfristig nicht mehr betreut werden“, räumte sie ein. Damit meint sie den Mangel an Fachpersonal sowie die weiten Wege zu den Patienten.

Von Christamaria Ruch

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