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Ab 2018 gibt’s weniger Geld

Heiligengrabe Ab 2018 gibt’s weniger Geld

Die Gemeinde Heiligengrabe wird in den nächsten zwei Jahren eine geringere Förderung aus dem Sozialraumbudget für die offene Jugendarbeit erhalten.

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Auch die Mediationsausbildung Heiligengraber Schüler wurde aus dem Sozialraumbudget gefördert. .

Quelle: MAZ-Archiv

Heiligengrabe. Das Sozialraumbudget für die Gemeinde Heiligengrabe wurde in diesem Jahr voll ausgeschöpft. Es standen 10 080 Euro zur Verfügung, die für sieben Projekte verwendet wurden. „Wir haben alle Anträge bewilligt“, teilte Hauptamtsleiterin Christiane Hamelow auf der Sitzung des Bildungsausschusses am Dienstagabend in Heiligengrabe mit. Mit Mitteln des Sozialraumbudgets werden Projekte der offenen Jugendarbeit unterstützt. Das Geld kommt größtenteils vom Kreis; 15 Prozent steuert die Gemeinde aus Eigenmitteln bei.

Finanziert wurden damit zwei Trickfilmprojekte an der Nadelbachgrundschule in Heiligengrabe und der Grundschule in Blumenthal; die Mediationsausbildung; Klassensprecherseminare an beiden Schulen; die Demokratiewerkstatt sowie die Anschaffung von Pflegematerial. Dazu hätten Anträge vom Verein Esta Ruppin und vom Verein Dorfleben Heiligengrabe vorgelegen. Die Projekte schätzte Christiane Hamelow als „qualitativ sehr hochwertig“ ein. Sie sagte aber auch, dass es bei der Umsetzung personalbedingte Probleme gegeben habe.

Gut 2600 Euro weniger

In den nächsten zwei Jahren stelle der Landkreis fürs Sozialraumbudget in der Gemeinde Heiligengrabe nur noch 6335 Euro zur Verfügung, aufgestockt vom Eigenmittel-Anteil der Gemeinde in Höhe von 1117 Euro ergebe das einen Gesamtbetrag von lediglich 7452 Euro – eine Differenz von mehr als 2600 Euro. Der Grund für diese Verringerung sei eine neue Bemessungsgrundlage, die nicht mehr gleichmäßig, sondern bedarfsgerechter fördern soll. Wo ist die Zahl der Jugendlichen rückläufig? Wo sind besonders viele straffällig geworden? Wie viele junge Menschen in der Kommune erhalten Alg II? Auf Grundlage dieser und weiterer kreisbezogener Informationen aus den Kommunen würden diese künftig nach einem Prozente-System in drei Fördergruppen eingeteilt. Wer nur wenige soziale Brennpunkte und Probleme hat, bekommt auch nur die geringste Förderung. Dabei geht es um Beträge zwischen 1000 und 3000 Euro. Da Heiligengrabe als relativ unproblematisch eingestuft werde, gebe es nur 1000 Euro, sagte Christiane Hamelow. bw

Von Björn Wagener

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