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Ab Ende September soll es wieder rollen

Schweinrich Ab Ende September soll es wieder rollen

Die Ortsdurchfahrt in Schweinrich ist seit März eine Baustelle. Sie wird seither komplett saniert. Aber das Ende der Arbeiten kommt bereits in Sicht. Bauleiter Dirk Grunert geht davon aus, dass die Straße ab Ende September wieder passierbar sein wird.

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Wird demnächst Realität – das Leben ohne Beben mit Kraftfahrzeug-Verkehr auf neuer Straße in Schweinrich.

Quelle: Björn Wagener

Schweinrich. Die Ortsdurchfahrt in Schweinrich wird voraussichtlich pünktlich fertig, womöglich sogar etwas früher als geplant. Bauleiter Dirk Grunert geht davon aus, dass die Arbeiten Ende September so weit abgeschlossen sein werden, dass der Verkehr wieder rollen kann. Inklusive einiger Restarbeiten solle das gesamte Projekt dann Mitte Oktober erledigt sein. „Wir befinden uns zurzeit im dritten und letzten Bauabschnitt“, sagt er. Das heißt, gearbeitet wird am noch fehlenden Streckenabschnitt vom Dorf in Richtung Ortsausgang nach Babitz und Wittstock.

Die Ortsdurchfahrt Schweinrich nimmt Gestalt an

Die Ortsdurchfahrt Schweinrich nimmt Gestalt an.

Quelle: Björn Wagener

Dazu gehört auch die Einmündung Richtung Dranse. Der Abschnitt aus Richtung des ehemaligen Truppenübungsplatzes bis zur Dorfmitte ist nahezu fertig. Es gibt zwei Verkehrsinseln – eine in Höhe der Bushaltestelle und eine weitere etwa in Höhe des Dorfgemeinschaftshauses – sowie ein Stück weiter Richtung Ortsausgang eine Engstelle, die nur einspurig befahrbar ist. In den Gehwegen sind auf Höhe der Verkehrsinseln Bereiche mit Noppen versehen worden, so dass auch sehbehinderte Fußgänger spüren, wo sie die Straße gefahrlos überqueren können.

Die Deckschicht kommt im September

Autofahrer bekommen teilweise zwar jetzt schon einen Eindruck davon wie komfortabel es sich künftig durch Schweinrich rollen lässt, aber noch fehlt die Deckschicht. Sie soll in der zweiten Septemberwoche durchgängig aufgetragen werden, wenn auch die Arbeiten im dritten Bauabschnitt den dafür nötigen Stand erreicht haben.

So lange wird der Verkehr per Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt. Seit Baubeginn verlangten die wechselnden Verkehrsführungen allen Beteiligten einiges ab – den Einwohnern ebenso wie den Bauarbeitern und den Kraftfahrern. Denn letztere versuchten es immer wieder, durch die Baustelle hindurchzukommen, berichtet Grunert. „Das passiert eigentlich jeden Tag. Sogar Lkw und Wohnwagen standen hier schon mittendrin.“ Anwohner bestätigen das.

Straßenfest statt Dorffest

Da der Straßenbau in diesem Jahr das Leben in Schweinrich maßgeblich bestimmt hat, solle das Dorffest Anfang September kurzerhand zum Straßenfest erklärt werden, sagt Ortsvorsteher Armin Stutz. Bisher waren es eher Kundgebnungen und Protestaktionen, die die Schweinricher auf die Straße trieben. Denn die einstige Bürgerinitiative „Leben ohne Beben“ hatte jahrelang um die Straßensanierung gekämpft. Vereinzelt künden noch immer Schilder im Ort von dieser Zeit. Laut der einstigen BI-Sprecherin Andrea Stellmecke werde dieser Schriftzug nun in nahezu identischer Schreibweise in Rheinsberg verwendet. Unter dem Slogan „Leben statt Beben“ geht es in der dortigen Mühlenstraße um die Sanierung der maroden Fahrbahn.

Von Björn Wagener

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