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Ostprignitz-Ruppin Ab mittags Sonne satt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ab mittags Sonne satt
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00:17 31.10.2013
Arbeiter der Firma Stefan Gayer mixen die Masse für den Sperranstrich im Kellerbereich. Quelle: Gerd-Peter Diederich
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Wittstock

In nur drei Tagen haben die Montage-Spezialisten vom Baudienstleister Laupsin aus Stendal (Sachsen-Anhalt) die zusätzlichen Aufenthaltsräume für die Mieter an die Rückseite des Blocks gesetzt. Die Balkone sind nur ein Teil des Umbauprojektes, für das die Gebäude- und Wohungsverwaltung (GWV) inklusive Wärmedämmung rund 220.000 Euro ausgibt. Die Balkone sind die letzte große Hausveränderung; der Altbau von 1971 hatte bisher keine. Einige Mieter wohnen als Erstbezieher in dem Block, mit dem seinerzeit eine Lücke in der Burgstraße geschlossen worden war.

Die Mieter freuen sich über die Sanierung, denn ab Mittag scheint die Sonne auf ihre Balkone. Für die Modernisierung hätte die GWV die Mieten um bis zu elf Prozent erhöhen können. Darauf verzichtet das Wohnungsunternehmenn aber. Die Mieter bezahlen jetzt nur zusätzlich für die vier Quadratmeter Flächenzugewinn von den Balkonen.

Die Balkon-Elemente für den Block waren buchstäblich auf den Wohnblock zugeschnitten worden und standen schon auf dem Hof bereit, als die Montagemannschaft mit einem Autodrehkran und einer Hubbühne zum Einbau anrückte. Das Aufstellen der Stahlstützen und der für jede Etage dazwischen geklemmten und verschraubten Betonplatten lief reibungslos. Die Mieter auf einer Seite des Hauses haben sich ihre Balkone sogar voll verkleiden und mit Schiebefenstern ausrüsten lassen. Dieses Extra bezahlen die betreffenden drei Mietparteien aber selbst.

Das Wittstocker Maler- und Fassadenunternehmen von Fred Wehland hatte die Rückfront des Hauses vor dem Anbau der Balkone mit einer Wärmedämmung versehen und anschließend einen neuen Fassadenputz aufgetragen. Die Anker für die Balkone waren dabei schon in die Fassade eingelassen worden. Dachdeckermeister Frank Brigzinsky aus Wittstock musste die Dachüberstände für die dickere Fassade verlängern und die Regenwasserabläufe mit Fallrohren vom Dach umverlegen, um auch die neuen Balkone daran anzuschließen.

Während oben Wehlands Fassadenbauer putzten und strichen, stemmten unter ihnen die Beton- und die Tiefbauer von der Firma Stefan Gayer aus Blumenthal Mauerdurchbrüche im Keller für einen neuen Hofeingang und schlossen alte Kelleröffnungen. Die freigelegten Kelleraußenwände bekamen einen Sperranstrich gegen Nässe von außen. An die Kellerfenster wurden Lichtschächte angebaut, der alte Erdboden am Haus wurde containerweise abgetragen und weggefahren. Denn der war voll mit altem Bauschutt, der vermutlich noch aus der Zeit stammt, als das Haus gebaut wurde. Sogar Felsbrocken und Findlinge mussten gehoben werden, an denen sich die Baggerschaufel gleichsam die Zähne ausgebissen hatte. Tiefbauer mussten mit Brechstangen und Bohrhämmern ran und die großen Brocken transportgerecht zerkleinern.

Von Gerd-Peter Diederich

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