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Abenteuerwochenende in Altfriesack

Kinder der Neuruppiner Wasserwacht beim „Überlebenstraining“ Abenteuerwochenende in Altfriesack

Ob Zeltaufbau, Paddeltour, Lagerfeuer, Kräuterwanderung oder Lagerfeuer-Romantik: Die Kinder der Neuruppiner Wasserwacht erlebten ein spannendes Wochenende im Kanucamp Altfriesack – ohne Strom und Handy, dafür mit jeder Menge Spiel und Spaß.

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Lecker: Stockbrot am Lagerfeuer geht immer.

Quelle: Regine Buddeke

Altfriesack. Wenn das Waldhorn ertönt, ist es das Signal zum Sammeln. Für die elf Kinder der Neuruppiner Wasserwacht bedeutet es auch, dass gleich wieder ein spannendes Abenteuer auf sie wartet. Bereits am Freitag sind sie mit ihren Betreuern und Gruppenhund Skully angereist, haben ihre Zelte aufgebaut, Abendbrot gemacht. Am Sonnabend dann waren Muckis und Hirn gefragt. „Die Kanutour war toll“, sagt Florian. „Zum Schluss sind wir Rennen gefahren.“ Auch Tim und Xenia fanden die Drei-Stunden-Tour am Paddel klasse. „Man sieht mal was anderes als immer nur Neuruppin“, so die Zwölfjährige, während Tim erklärt, dass Paddeln viel leichter als Schwimmen sei. Nun gut, der Sechsjährige kann es noch nicht so lange, während die anderen Wasserwacht-Kids schon wie die Fische schwimmen. „Sie trainieren jeden Dienstag – Ziel ist, dass sie mit zwölf ihren Rettungsschwimmer machen können“, so Trainer Thomas Höppner.

Frida liebt Marshmallows

Frida liebt Marshmallows.

Quelle: Regine Buddeke

Dass es in diesem Jahr nach langer Pause wieder ein Camp gibt, ist der Gründung einer neuen Arbeitsgruppe zu verdanken. „Wir wollen das wieder regelmäßig anbieten“, so Höppner, der sich freut, dass Wasserwacht-Kollege Frank Kuchenbecker das Gelände fürs Camp zur Verfügung gestellt hat. Dass der „Testballon“ gut ankommt, sieht man an den strahlenden Gesichtern. Eine Wald- und Kräuterwanderung brachte nicht nur neues Wissen über Giersch, Hirtentäschel, Spitzwegerich und Co., sondern auch die Erkenntnis, dass die sogar lecker im Kräuterquark zu Pellkartoffeln schmecken. „Die Kinder packen natürlich mit an“, so Höppner. „Beim Abwaschen, Zeltaufbau, Essenkochen und Aufräumen.“ Die „Igel“ Xenia, Anni und Lotta haben beim Wald-Quiz mit einem hauchdünnen Punkt Vorsprung den Sieg errungen – dafür gab es „coole“ LED-Taschenlampen. Auch die Betreuer sind zufrieden. „Die Kids haben prima durchgehalten.“

Doch noch ist der Tag nicht vorbei. Während sich alle noch am Lagerfeuer Stockbrot und Marshmallows grillen, bereiten die Erwachsenen schon die Nachtwanderung vor. Die neuen Taschenlampen dürfen zwar mit, sind aber nur im Notfall erlaubt, werden die Kids gebrieft. Die Handys haben längst ihren Geist aufgegeben. „Wir leben ja hier ohne Strom“, verrät Höppner. Insofern wird es wohl einige Aufschreie geben, denn für Gruselgestalten ist gesorgt. Auch für Gummibärchen unter glitschigen Algen in der „Grabbelbox“. Ein weiteres Highlight wird dann die Rücktour sein – in einer waschechten Feuerwehr, die dem Mann mit dem Waldhorn, Carsten Sander, gehört.

Von Regine Buddeke

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