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Abiturienten erhielten Zeugnisse

Wittstock Abiturienten erhielten Zeugnisse

Das Städtische Gymnasium in Wittstock stand Freitagabend ganz im Zeichen der Abiturienten. 51 Schüler nahmen ihre Reifezeugnisse entgegen. Michèle Gröger und Emely Seedorf verlassen als Jahrgangsbeste und mit einem Notenschnitt von 1,1 die Schule. Schulchor und Solisten umrahmten mit einem exzellenten Programm die Feierstunde.

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Partnerschaft: Schüler der Diesterweg-Grundschule gratulierten den Schulabgängern.

Quelle: Fotos (2): Ruch

Wittstock. 51 Abiturienten vom Städtischen Gymnasium in Wittstock griffen am Freitagabend nach den Sternen. Sie nahmen ihre Reifezeugnisse im Rahmen einer zweistündigen Feier in der Schulaula entgegen. Michèle Gröger und Emely Seedorf verlassen als Jahrgangsbeste mit einem Notendurchschnitt von 1,1 die Schule.

„Wir greifen nach den Sternen“ – die 51 Abiturienten suchten sich dieses Motto für das Ende der Schulzeit aus. Und Tutorin Andrea Rudow griff es in ihrer Festrede auf. 67 Schüler traten 2010 den Weg zum Abitur an – „etliche sind im Laufe der sechs Jahre im Weltall verloren gegangen oder landeten auf einer anderen Umlaufbahn.“ Rudow fand aber auch mahnende Worte. „Trotz atmosphärischer Störungen, wie etwa fehlende Mitarbeit und mangelnde Motivation fanden Schüler und Tutoren einen Weg zur friedlichen Koexistenz.“ Sie schloss ihre Rede mit der Hoffnung, dass „die Zukunft es bringen wird, ob ihr die Sterne vom Himmel holt.“ Schulleiter Helmut Kühn dankte den Eltern, „die den Kindern den Weg hin zur Reifeprüfung eröffnet haben.“

Elf Abiturienten erreichten ein Abitur mit der Note 1 vor dem Komma. Die Preise der Naturwissenschaften gingen im Bereich Chemie an Michèle Gröger und in der Mathematik an Sergej Schimanski. Lisa Theus und Johanna Wille sind für die Studienstiftung des Deutschen Volkes vorgeschlagen. Den Jahresförderpreis vom Verein der Freunde des Gymnasiums Wittstock nahmen Michèle Gröger und Emely Seedorf entgegen. Philipp Wacker, der neue Vorsitzende vom Förderverein, appellierte in seiner Rede zugleich an die Landespolitik: „Bildung hat noch nicht den Stellenwert in Brandenburg, es ist Zeit zu handeln.“ Er sprach sich zugleich für den Fortbestand der Gymnasien im ländlichen Raum aus. Celine Janke dankte im Namen der Abiturienten und erinnerte: „Das ist der letzte Schritt, den wir gemeinsam gehen und nun hält uns die Zukunft viele Wege offen.“

Der Schulchor unter Leitung von Musiklehrerin Sigrun Stahmleder sowie weitere Solisten griffen bei dem Rahmenprogramm ebenfalls nach den Sternen. Der Chor beeindruckte mit einem ausgefeilten und exzellenten Auftritt und zeigte, wie das Ensemble Jahr für Jahr reift. Auch die Solo- und Gruppenauftritte überzeugten mit anspruchsvollen Stücken. Sigrun Stahmleder probte sogar ein Überraschungslied ein: Zehn Chorsänger traten als Solisten ans Mikrofon und sangen im Wechsel mit dem gesamten Ensemble. „Das Lied ist für Gina, die sechs Jahre im Chor mitsang und sich Jahr für Jahr dieses Lied gewünscht hatte“, so Stahmleder.

Von Christamaria Ruch

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