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Abkehr vom Projekt Familienpark

Wittstock Abkehr vom Projekt Familienpark

Der Wittstocker Freundeskreis der Rosenfreunde nimmt Abstand vom Vorhaben, einen familienfreundlichen Rosengarten zur Landesgartenschau am Dosseteich errichten zu wollen. Dafür werden nun zwei kleinere Projekte ganz in der Nähe anvisiert.

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Auch diese Fläche wollen die Rosenfreunde gestalten.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Einen Rosengarten am Dosseteich, auch Familienpark genannt, wird es zur Landesgartenschau in Wittstock 2019 wohl nicht geben. Anvisiert hatten dieses Projekt die Mitglieder des Wittstocker Freundeskreises der Rosenfreunde.

Während ihres jüngsten Treffens in Jabel wurde jedoch schnell klar, dass daraus wohl nichts werden wird. Vereinsvorsitzender Rainer Kröger nannte auch den Grund dafür. Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann habe grundsätzlich nichts dagegen, verlange aber ein Pflegekonzept für die Zeit nach der Laga von den Rosenfreunden. Diese wollten am Dosseteich auf dessen gesamter Länge bis hin zur Stadtmauer einen solchen Familienpark einrichten – eine mit Rosen bepflanzte Fläche, durchzogen von Wegen, um sie für jedermann begehbar zu machen. Doch ein solches Projekt umzusetzen und es vor allem auch nach der Laga in gepflegtem Zustand zu erhalten, würde die Kräfte des Vereins überfordern, so das Fazit in der Runde. Hinzu kommt, dass Unterstützung von der gemeinnützigen Laga-Gesellschaft nur in sehr begrenztem Umfang zu erwarten wäre, weil der Dosseteich nicht mehr zum Laga-Gelände zählt. Das hatte Geschäftsführer Christian Hernjokl bereits auf der vorangegangenen Zusammenkunft der Rosenfreunde deutlich gemacht.

Eingang zur Altstadt gestalten

Dennoch wollen sich die Vereinsmitglieder zur Laga sichtbar einbringen und haben andere Bereiche ins Auge gefasst, die auch mit der Stadt abgestimmt seien, wie Kröger sagte. Dabei handelt es sich um die Fläche an der Bushaltestelle am Dosseteich, die auch jetzt schon bepflanzt ist, und die Ecke an der Einfahrt zur Werderstraße. Damit würden die Rosenfreunde den Eingang zur Altstadt aus Richtung Dosseteich gestalten. Ferner könnten sie sich im Museumshof mit einbringen. „Es wurde uns angeboten, dort aktiv mitzugestalten“, so Kröger. In erster Linie, so hieß es, wolle man sich jedoch auf die genannten anderen beiden Bereiche konzentrieren. Wie sie in zwei Jahren konkret aussehen sollen, müsse noch entschieden werden. Erste Ideen gehen dahin, an der Ecke zur Werderstraße eventuell ein Hochbeet mit Sitzauflagen zu schaffen. Kurt Friedl gab zu bedenken, dass auf der anderen Seite – in Höhe der Bushaltestelle – verstärkt mit Verschmutzungen zu rechnen sei.

Einsatz am Wappenbeet

Zunächst wollen sich die Vereinsmitglieder am 30. März zu einem Einsatz am Wappenbeet am Wittstocker Ortseingang aus Richtung Pritzwalk zusammenfinden. Dann soll ein Teil der dortigen Rosenpflanzen entnommen und „gerettet“ werden. Denn das Wappenbeet wird dort zurückgebaut. Die noch zu verwendenden Pflanzen werden im Einklang mit den Plänen zur Gartenschau neue Standplätze finden. Die ursprüngliche Idee des Wappenbeetes war, für jeden neu geborenen Wittstocker eine Rose zu pflanzen. Doch der Pflanzort erwies sich als zu unscheinbar und nur schwer zugänglich.

Von Björn Wagener

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