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Abschlusstreffen mit Festessen

Blesendorf Abschlusstreffen mit Festessen

Die Ortsgruppe der Volkssolidarität in Blesendorf löst sich nach rund 25 Jahren auf – vor allem, weil die Bürokratie größer geworden ist. Die Seniorinnen wollen im Dorf im kommenden Jahr eine neue Gruppe gründen, die Ausflüge und Treffen organisiert.

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Im März wollen sich die Seniorinnen wieder treffen und eine neue Gruppe gründen.

Quelle: Claudia Bihler

Blesendorf. Die Geschichte der Ortsgruppe der Volkssolidarität in Blesendorf reicht zurück bis in die Jahre kurz nach der Wende: Damals hatten sich einige Senioren im Dorf zusammengefunden und die Ortsgruppe gegründet, die zur Wittstocker Volkssolidarität gehörte.

Unter anderem wurden gemeinsame Ausflüge geplant oder auch gemütliche Treffen organisiert. „Damals waren auch noch Männer dabei“, erinnert sich Renate Grabow, die seit einigen Jahren den Vorsitz der Blesendorfer Ortsgruppe hat.

Inzwischen zählte die Gruppe nur noch neun Köpfe – die Frauen blieben unter sich, Männer waren keine mehr dabei. Regelmäßig traf sich die Gruppe dennoch im Gebäude der Kegelbahn in Blesendorf: Hier gab es einen Vortrag darüber, wie sich Friedhofsgebühren errechnen, dort wurden andere Themen diskutiert.

In dieser Woche hat sich die Ortsgruppe jedoch zum letzten Mal getroffen. Ein Festessen hatten die Frauen zu diesem Zweck vorbereitet und auch mit Sekt wurde angestoßen. Denn bereits heute steht für die Frauen fest: Ab März werden sie sich wieder treffen – nicht als Mitglieder der Volkssolidarität, sondern als Blesendorfer Seniorengruppe.

Mitgliedsbeiträge angehoben

„Dass die Wittstocker Volkssolidarität einiges veranstaltet hat, kann nicht bezweifelt werden“, sagt Renate Grabow. Dennoch wollen die Senioren in die Selbstständigkeit. In den vergangenen Jahren hatte es mehrere Diskussionen geben – etwa um die Mitgliedsbeiträge, die von zwei auf drei Euro angehoben wurden. „Das hatten wir dann allerdings nach langen Diskussionen akzeptiert“, sagt Renate Grabow.

Inzwischen sei es aber so, dass beispielsweise jedes einzelne Mitglied seine Beiträge per Einzugsermächtigung vom Konto abbuchen lassen müsse, fügt Karin Schulz hinzu, die zurzeit die Verantwortung für die Gruppe übernommen hat. Schulz: „Eine Barklassierung, so wie es früher üblich war, ist heute nicht mehr möglich.“ Der bürokratische Aufwand sei gestiegen. Angebote in Wittstock seien oft nur schwer zu erreichen: „Wir werden hier nicht wie die Mitglieder in Wittstock vom Bus abgeholt.“

Dennoch scheide man nicht mit Groll aus der Volkssolidarität, sagt Renate Grabow noch einmal: „Letztlich war es vor allem die Bürokratie.“

Wie es weitergeht, ist noch unklar

Die neue Seniorengruppe trifft sich nach der Heizsaison dann erstmals wieder im März in der Kegelbahn. Dass es weitergehen werde, steht für die Mitglieder fest, in welcher Form ist noch nicht ganz klar. Sicher sei allerdings, dass nur der zahlen müsse, der auch an Treffen teilnehme, hieß es in der Runde. Und dabei soll vor allem eines im Mittelpunkt stehen: „Wir wollen Spaß miteinander haben, mal essen, mal einen Ausflug machen oder auch einfach mal nur zusammensitzen.“

Von Claudia Bihler

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