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Ostprignitz-Ruppin Abschlusszeugnisse in der Marienkirche
Lokales Ostprignitz-Ruppin Abschlusszeugnisse in der Marienkirche
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00:17 19.07.2017
Glückwünsche und Blümchen gab es für die Absolventen von der Schulleitung und von ihren Lehrern.  Quelle: Christian Bark
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Wittstock

 Weil die Aula der Polthier-Oberschule angesichts so vieler Absolventen schon im vergangenen Jahr zu klein gewesen war, fand die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse bereits 2016 in der Wittstocker Marienkirche statt. „Die Kirche ist dafür auch viel festlicher“, schwärmte die Schulleiterin Eva-Maria Vanino damals schon.

So wurde die Tradition auch in diesem Jahr fortgesetzt. Am Freitagabend erhielten 58 Zehntklässler in der Kirche ihre Zeugnisse und genossen zusammen mit hunderten Gästen ein kleines Kulturprogramm – darunter musikalische Unterhaltung vom Chor des Wittstocker Gymnasiums, der schon 2016 für die Schüler gesungen hatte.

Der Chor des Wittstocker Gymnasiums sorgte für musikalische Unterhaltung. Quelle: Christian Bark

„Besondere Tage brauchen eben einen besonderen Ort“, sagte Pfarrerin Linda Jünger in ihrer Rede an die Jugendlichen. Sie seien ein Stück weit auch die Zukunft der Dossestadt. „Leicht war was anderes, als der Weg mit Euch“, betonte Eva-Maria Vanino. Dennoch sei sie stolz, dass die Schüler zum Schluss noch mal alles gegeben hätten. Nun sei die Zeit angebrochen, da die Jugendlichen auf eigenen Füßen stehen müssen. „Wir haben Euch das Fliegen beigebracht, abheben müsste ihr aber allein“, sagte sie.

Fit für Lehre oder Abitur

58 Schüler erhielten am Freitag in Sankt Marien ihr Abschlusszeugnis. Im vergangenen Jahr waren es 68.

 
 hatten die Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Abitur, 16 die Fachoberschulreife, 14 die erweiterte Berufsbildungsreife und vier die Berufsbildungsreife.

Gezielt an Ausbildungsberufe führte die Oberschule ihre Schüler heran, die einige nun lernen werden.

Sie freue sich, dass viele Schüler sich bereits jetzt für eine klassische Berufsausbildung unter anderem bei regionalen Unternehmen wie Swiss Krono entschieden hätten. „Das ist auch das Hauptziel unserer Lehre“, sagte die Schulleiterin im MAZ-Gespräch. Dem Beispiel folgen will zum Beispiel Domini Wille. „Ich starte eine Mechatronikerausbildung bei einem Wittstocker Autohaus“, erzählt der 16-Jährige.

Freude nach der Übergabe vor der Kirche. Quelle: Christian Bark

Ans Oberstufenzentrum (OSZ) nach Neuruppin zieht es hingegen die 17 Jahre alte Lea-Sophie Kriedemann. Mit ihrer Fachoberschulreife will sie sich dort zur Sozialassistentin ausbilden lassen. „Bei einem Praktikum im Altenheim habe ich meine soziale Ader entdeckt“, sagte die Schülerin. Danach könnte sie eine Ausbildung zum Erzieher ranhängen.

Ebenfalls ans OSZ wird der 16-jährige Torge Kuchnowski wechseln. Dort will er sein Abitur machen, wie er sagte, um später Informatik studieren zu können. An die Sportschule nach Cottbus geht es nach den Ferien für Alexander Häntschke. Der 16-Jährige hatte mit einem Notendurchschnitt von 1,53 den zweitbesten Abschluss der Oberschule erreicht. Spitzenreiterin war mit einem Notendurchschnitt von 1,47 in diesem Jahr Annemarie Neu.

Von Christian Bark

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