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Ostprignitz-Ruppin Ade zum Flickenteppich
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ade zum Flickenteppich
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00:19 02.12.2017
Die Asphaltdecke der Zufahrt nach Molchow ist fertig, heute soll auch der geschotterte Seitenstreifen angelegt werden. Quelle: Peter Geisler
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Molchow

Gute Nachricht für alle Molchower: Voraussichtlich ab Freitag ist die Zufahrtsstraße in den Ort wieder befahrbar. Seit gut zwei Woche ist die Verbindung von Alt Ruppin nach Molchow offiziell gesperrt. Die Stadt Neuruppin hat seit Mitte November die marode Fahrbahn sanieren lassen. Das dauert mittlerweile doppelt so lange wie zunächst angekündigt. Jetzt sind die Arbeiten aber so gut wie beendet, hieß es am Mittwoch auf Nachfrage aus dem Neuruppiner Rathaus.

Die Straße nach Molchow besteht aus einem rund 3,60 Meter breiten Asphaltstreifen und einem unbefestigten Schotterstreifen daneben. Die Bitumenfahrbahn war seit vielen Jahren in so miserablem Zustand, dass der Bauhof sie immer wieder ausbessern musste. Zuletzt glich die Fahrbahn einem riesigen Flickenteppich. In den vergangenen Jahren war immer mal wieder von einer Sanierung die Rede, doch dann mussten die Arbeiten stets verschoben werden. Jetzt war endlich genug Geld in der Kasse. Etwa 140 000 Euro waren für die Sanierung eingeplant. Ein kompletter Ausbau, so dass sich auf der Fahrbahn zwei Autos oder gar Lastwagen begegnen können, kam nicht infrage.

Ab Donnerstag wird der neue Sommerweg aus Schotter angelegt

Die Baufirma Matthäi aus Velten hat im Auftrag der Stadt eine neue Asphaltdecke in der Breite der alte Fahrbahn angelegt. Die ist seit einigen Tage fertig. Am Donnerstag soll der Seitenstreifen, auf den Autos notfalls ausweichen können, mit Schotter aufgefüllt werden, teilte Neuruppins Rathaussprecherin Michaela Ott am Mittwoch auf Nachfrage mit. Am Freitag sind dann noch einige Restarbeiten an der Zufahrt geplant. Wenn alles gut geht, soll die sanierte Ortszufahrt nach Molchow am Freitagnachmittag für den Verkehr freigegeben werden.

Der Molchower Ortsvorsteher Uwe Schürmann nahm das am Mittwoch mit Interesse zur Kenntnis. Er hatte von dem Termin noch nicht gehört. Die Informationen aus dem Rathaus rund um den Ausbau der Fahrbahn waren aus seiner Sicht eher dünn: „Ich habe vorher erfahren, wann gebaut wird, danach nichts mehr.“

Die Stadtverwaltung hatte eine Umleitung über Krangen und die vor Jahren angelegte Fahrradstraße nach Molchow ausgeschildert. Der Radweg ist jedoch schmal. Der Verkehr wird deshalb mit Ampeln geregelt. Wer die Grünphase verpasst hatte, musste fast zehn Minuten warten. Viele Molchower haben da lieber eine Abkürzung quer durch den Wald benutzt.

Von Reyk Grunow

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