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Äbtissin feierte 75. Geburtstag

Kloster Stift Heiligengrabe Äbtissin feierte 75. Geburtstag

Eigentlich steht Äbtissin Friederike Rupprecht aus dem Kloster Stift Heiligengrabe gar nicht gern im Mittelpunkt. Am Montag ließ sich das aber nicht vermeiden. Da wurde sie 75 Jahre alt. Am 10. Januar 2016 steht sie wieder im Mittelpunkt – zu ihrer Verabschiedung.

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Bürgermeister Holger Kippenhahn gratuliert Äbtissin Friederike Rupprecht zum 75. Geburtstag.

Quelle: Christamaria Ruch

Heiligengrabe. Im Mittelpunkt stehen – für Äbtissin Friederike Rupprecht vom Kloster Stift zum Heiligengrabe gehört dies zu den weniger beliebten Dingen. Am Montag feierte sie ihren 75. Geburtstag und nahm viele Glückwünsche entgegen. Neben der Familie ließen auch Wegbegleiter, Freunde und Bekannte es sich nicht nehmen und gratulierten der Jubilarin.

„Keine große Feier“, sagte sie bereits im Vorfeld. Denn im Kloster stehen derzeit die Zeichen ganz auf den Wechsel im Amt der Äbtissin. Friederike Rupprecht scheidet am 10. Januar 2016 nach 14 Jahren Amtszeit aus – auf eigenen Wunsch (die MAZ berichtete). Als interne Stiftsfrau bleibt sie jedoch vorerst in Heiligengrabe wohnen. Sie wird an diesem Tag innerhalb eines Festgottesdienstes verabschiedet. In diesem Zuge übergibt sie den Äbtissinnenstab als Zeichen des Amtes an ihre Nachfolgerin Erika Schweizer aus dem westfälischen Münster.

Friederike Rupprecht sieht in sich „keine große und starke Persönlichkeit.“ Doch bei der Fülle an Aufgaben, die sie in ihrer Amtszeit anging und zum Ziel führte, bewies sie Größe und Stärke. „Ich habe mich immer auf himmlische Hilfe verlassen.“

Eine ebenso große Stütze fand sie in anderen Stiftsfrauen. „Sie haben mich gestützt und jede von ihnen hat sich mit unterschiedlichen Aufgaben eingebracht.“

Der 75. Geburtstag, das Ende des Amtes und die Übergabe liegen relativ zeitnah beisammen, so Friederike Rupprecht. Neben Advent und Weihnachten kommt nun auch der Übergang im Amt hinzu. „Das alles ist etwas viel“, bringt Rupprecht ihre Emotionen zum Ausdruck. Dabei ist sie gleichermaßen aufgeregt und angespannt, wie sie offen einräumt.

Doch diese arbeitsintensive Zeit im alten Jahr bildet zugleich das Fundament für die Amtsnachfolgerin Erika Schweizer. Der Veranstaltungsplan 2016 steht bereits. Dazu zählen wieder Einkehrzeiten, Tagungen, Seminare und Begegnungen. Auch das Programm für die Sommerkonzerte unter Leitung von Barbara Nürnberg liegt vor.

In der Stiftskirche (r) wird die neue Äbtissin eingeführt und Friedrike Rupprecht verabschiedet – am 10

In der Stiftskirche (r.) wird die neue Äbtissin eingeführt und Friedrike Rupprecht verabschiedet – am 10. Januar 2016.

Quelle: Christamaria Ruch

„Ich werde loslassen, auch wenn ich weiß, dass viele Themen mich auch weiterhin interessieren“, so Friederike Rupprecht. Damit meint sie etwa das aktuelle Thema Flüchtlinge, das zukünftig auch das Leben auf dem Gelände im Kloster Stift mitbestimmen wird. „Die ersten drei Monate, in denen Erika Schweizer im Amt sein wird, stehe ich immer auf Abruf für Fragen und Gespräche bereit. Wir haben vereinbart, uns gegenseitig anzusprechen“, sagt Friederike Rupprecht.

Termin: Festgottesdienst am Sonntag, 10. Januar 2016, um 14 Uhr in der Stiftskirche in Heiligengrabe zur Verabschiedung von Äbtissin Friederike Rupprecht und Einführung von ihrer Amtsnachfolgerin Erika Schweizer.

Von Christamaria Ruch

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