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Ostprignitz-Ruppin Ärger über Abfall am Stadteingang
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ärger über Abfall am Stadteingang
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02:15 05.03.2017
Neben der Straße liegt der wild entsorgte Müll. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Wusterhausen

„Herzlich Willkommen in Wusterhausen/Dosse“. Das gar nicht mal sehr auffällige Schild an der ersten Einfahrt der Stadt aus Richtung Nauen verfehlt seine Wirkung nicht. Seit es am Ende der Berliner Straße den Netto-Einkaufsmarkt gibt, hat sich bei Fernfahrern herumgesprochen, dass man dicht daneben einen guten Ruheplatz findet.

Und so sucht fast täglich einer der Brummifahrer mit seinem Laster den kurzen Weg von der Bundesstraße 5 hierher. Abends ist das alte Pflaster besonders begehrt, am liebsten noch vor der Schließzeit des Marktes. Die Ritter der Landstraße versorgen sich dann gern noch mit dem Nötigsten an Speisen und Getränken. Wenig ritterlich ist, wie einige am nächsten Morgen ihren Nacht-Parkplatz verlassen. Spuren, auch hochprozentig-feuchter Nahrung, sind dann unübersehbar. Plastikmüll und Papiertüten, manchmal sogar das eine im anderen, sind die Hinterlassenschaften. Da sehen Anwohner sogar noch über die zerfurchten Seitenstreifen hinweg. Den anderen unsensiblen Umgang mit der Umwelt vor ihrer Haustür finden sie hingegen empörend.

Einkaufsmarkt bemüht sich um Sauberkeit

Um Sauberkeit bemüht ist man auch im Netto-Einkaufszentrum. „Zweimal in der Woche kommt unser Platzreiniger, um die Parkflächen zu säubern. Der Kollege beseitigt dann auch den Dreck an unserer Marktseite zur Straße hin“, sagt die Marktleiterin. Ob bei ihr besonders häufig ruhebedürftige Fernfahrer Geld lassen, vermag die junge Frau nicht zu sagen. „Sie tragen ihren Beruf ja nicht auf der Stirn geschrieben.“ Es ist auch uninteressant. Viel wichtiger ist das Gesamtbild, das sich bietet.

Im Rathaus kennt man das Problem mit dem wild entsorgten Abfall am Straßenrand. Wie er verändert werden kann, darüber wird noch gerätselt. Sollen Mitarbeiter des Bauhofs vor privaten Grundstücken den Müll wegsammeln? Helfen Schilder, die hier das Parken oder gar Halten untersagen? Müsste man gar die Zufahrt gänzlich sperren, Wusterhausen hat schließlich in kurzen Abständen vier weitere Stadteingänge? Könnte vielleicht der Außen-Reinigungsdienst von Netto mehr machen als bisher? Letzteres erscheint so unwahrscheinlich, wie in diesem Fall vermessen, die Hausbesitzer an ihre Anliegerpflichten zwecks Straßenreinigung zu erinnern.

Bauamtsleiterin Melanie Füllgraf will das Problem bei einer Beratung mit dem Landesbetrieb Straßenwesen ansprechen. Die Gemeinde plant den Bau einer Sedimentationsanlage zur Reinigung des Niederschlagswassers in der Berliner Straße. Dabei bekommt man es auch mit der B 5 zu tun, für deren Unterhaltung die Landesbehörde zuständig ist.

Von Wolfgang Hörmann

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