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Ostprignitz-Ruppin Ärger über frei laufende Hunde in Jabel
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ärger über frei laufende Hunde in Jabel
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00:13 18.02.2016
Kleine Hunde ohne Leine, sind für viele Passanten sicherlich weniger angsteinflößend, als die großen. Quelle: dpa
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Jabel

Ein Hund läuft durchs Dorf – und weit und breit ist kein Besitzer oder auch nur eine Leine zu sehen. Das komme auch in Jabel vor, wie Einwohner auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung berichteten. Das sei ein Ärgernis, weil Passanten nicht wissen, ob der Hund ihnen gefährlich werden könnte. Andererseits sei aber auch der Hund in Gefahr, wenn er etwa auf der Straße umherläuft, wo er von einem Auto angefahren werden könnte. Die Empfehlung des Ortsbeirates auf der Sitzung lautete: Entweder den Halter direkt darauf ansprechen, wenn sein Name bekannt ist, oder ihn an das Ordnungsamt der Gemeindeverwaltung melden.

Laut Brigitte Otto vom Ordnungsamt häuften sich derartige Beschwerden in letzter Zeit. Laut Hundehalterverordnung bestehe Leinenpflicht aber nur, wenn Herrchen oder Frauchen unter anderem öffentliche Veranstaltungen, Gebäude oder allgemein zugängliche Grünanlagen aufsuchen. Im öffentlichen Straßenraum müsse der Halter nicht nur bei seinem Hund sein, sondern auch jederzeit so auf ihn einwirken können, dass er keinem Menschen gefährlich werden oder sonst wie Schaden anrichten kann. Da das ohne Leine aber auch daneben gehen kann, weist die Amtsleiterin darauf hin, dass Hundehalter ihre Tiere möglichst anleinen sollten, wenn sie mit ihnen im Dorf unterwegs sind. Dadurch könne Problemen bei Begegnungen zwischen Mensch und Tier oder auch Hunden untereinander vorgebeugt werden. „Vor allem in der Dorfmitte ist das Anleinen sehr empfehlenswert. Im Außenbereich kann der Halter seinen Hund ja wieder laufen lassen.“ Gerade in Orten mit starkem Verkehr, wie etwa in Heiligengrabe, wo die B 189 direkt durchs Dorf führt, sei das Anleinen des Hundes ratsam, um Unfälle zu vermeiden.

Von Björn Wagener

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